Samstag, 9. Mai 2020

12tel-Blick April 2020 und was sonst so passiert


Vergangenen Sonntag, vormittags. Wie ein Aufatmen, draußen in der Natur, ohne Maske, unbemasketeten Menschen beim Spazieren begegnen, Ausweichen nicht nötig, alle vernünftig.





Die Graugansfamilile geht spazieren und begeistert viele junge Eltern mit ihren kleinen Kindern, die auch unterwegs sind.







Auf der kleinen Insel im See brütet ein Schwan in seinem Nest.




    Der andere zukünftige Elternteil durchschwimmt elegant die anliegenden Gewässer.














Die Nutria vom letzten Besuch sind abgetaucht. Ich wechsle die Straßenseite in Richtung Datteln-Hamm-Kanal und parallel fließender Lippe.










 Vereine dürfen noch nicht wieder trainieren, aber dieser Mensch paddelt sicher privat.




Schön, da draußen. So ruhig und friedlich.







Drinnen auch, da werden Masken genäht, da wird gelesen, gekocht, gebacken und Hausarbeit gemacht.



Obwohl ich ein gesundheitliches Risiko habe (siehe letztes Jahr), mache ich im Moment meine Arbeit in der Agentur weiter. Kontakt mit Kunden besteht nicht. Meine wenigen Kollegen halten Abstand.
Nach der langen Zeit der Krankheit bin ich froh über diese relative Normalität, zur Arbeit fahren zu können, die Sonnenaufgänge morgens zu sehen und mit den Kollegen alles besprechen zu können, was wir in unserem Job nun zusätzlich machen. Wir arbeiten für unsere Kunden an einer Hotline, beraten, helfen und lösen Probleme. Sehr friedlich und mit dem Gefühl, etwas für Menschen in Not tun zu können, ein realer Ansprechpartner zu sein und zuhören zu können. Ich erlebe viel Dankbarkeit.



Überraschungspost aus Wilhelmshaven.
Eine sehr liebe Freundin, 81, hat mir eine Tasche genäht.
Der weiße Stoff war ursprünglich Teil eines mit Lochstickerei verzierten Bettüberwurfs meiner Großeltern, die schon vor mehr als 30 Jahre gestorben sind.
Ich hatte ihn meiner Freundin überlassen, damit sie sich davon einen Vorhang für ihr Badezimmer nähen konnte.
Der Rest kehrt nun zu mir zurück, genäht von ihr.
Ich kann gar nicht sagen, wie mich das berührt hat. Als würde sich ein Kreis schließen.




Nach wie vor habe ich große Freude an den Besuchen "meines" flinken kleinen Eichhörnchens im Garten, das öfter mal zum Frühstücken kommt.






Auch bei der Arbeit passiert momentan einiges - bei der Brutpflege. Nachdem der Nestbau bzw. das Brüten auf einer Lampe letztes Jahr fehlgeschlagen war (die Eier waren schon gelegt), hat man sich entschlossen, das Nest in der äußersten Ecke unseres Fluchtweges zu bauen.




Da liegt schon was drin.... wir sind gespannt, wie sich das weiterentwickelt.



Fazit: Ich bin zufrieden. Die gesundheitliche Situation ist besser als im letzten Jahr, als ich gerade um diese Zeit meine Diagnose erhalten hatte und die Behandlung begann. Meine Kinder sind groß, kriegen Berufsschule und Studium online selbst hin, ich habe Platz, kann arbeiten, draußen blüht und grünt es... eine privilegierte Situation, um die Krise zu überstehen.

Euch wünsche ich auch alles Gute, bleibt gesund !

Ich verlinke wie immer zu Eva Fuchs, die freundlicherweise alle monatlichen Blicke auf dasselbe Objekt sammelt. Vielen Dank!







Keine Kommentare :

Kommentar posten