Freitag, 8. März 2019

12tel Blick im Februar 2019

28.02.2019, mittags, Emssee



    Kein Eis mehr (wie im Vormonat). Reichlich trüb und sehr ruhig. Es ist Weiberfastnacht und der Trubel ist eher auf dem Marktplatz.




 Ich habe heute, weil der Akku meines Fotoapparates leer ist, mit dem Handy fotografiert.













Ich bin auf den nächsten Monat sehr gespannt.

Ich verlinke zu Eva Fuchs, die so freundlich ist, die Blicke zu sammeln.

Mittwoch, 30. Januar 2019

Neuer 12tel Blick im Januar 2019




  Bei der Suche nach einem neuen 12tel Blick habe ich mich leiten lassen von angenehmen Dingen:
  er muss am besten an meinem gaanz langen Arbeitstag während einer Pause erreichbar sein, er            sollte am Wasser liegen und für mich selbst eine Überraschung sein. Das heißt, ich war noch nie dort und ich weiß nicht (ahne es aber mit Vorfreude), wie er sich verändern wird ...




Mein Blick ist " ein Bootssteg am Ems - See." Bitteschön.





Sehr gut finde ich, dass ein Eis-Bild den Anfang macht. 







Ein einziges Bötchen  liegt momentan da... das wird sicher noch interessant hier.





Ich verlinke zu evafuchs.blogspot.com , die so freundlich ist, die Blicke zu sammeln. Auch in diesem Jahr wieder.










Sonntag, 30. Dezember 2018

Das war 2018



                        2018 war ein recht gutes Jahr, ein etwas entspannteres als die Vorjahre.




Meine Lieblingsburg Vischering, die ich mit Freundinnen und auch allein gerne besuchte, wurde nach der Rekonstruktion  neu eröffnet.

 


Richtig toll ist es dort geworden, zeitgemäß und doch ursprünglich.




 Ich bestaunte Kunstausstellungen von Markus Lüpertz und Leon Löwentraut dort.




Ich nahm an der Frühlingspost von Michaela und Tabea teil.  Das war praktisch die einzigste künstlerische oder kreative Aktion neben dem 12tel Blick. Mehr Zeit und Muße war einfach nicht drin.




Dafür ein Besuch bei einer sehr lieben, langjährigen Freundin am Meer, die mich immer wieder durch ihr unkonventionelles Denken inspiriert.




 Im Mai feierte meine Mutter ihren 80. Geburtstag.  Meine Eltern sind nach mehr als 30 Jahren Tätigkeit in meiner Geburtsstadt wieder in ihre alte Heimat zurückgezogen.
Familienfeiern finden dort gerne noch mit alten Freunden statt.



    Villenviertel im Wald.



Die alte Wirkungsstätte meines Vaters, eine psychosomatische Klinik, in deren Garten das Schwimmbecken auf der Anhöhe (ist leider zugeschüttet), der Pavillon diente uns als Umkleide abends oder am Wochenende...




Ein Spaziergang mit meinem Bruder führte an unserem ehemaligen Schrebergarten vorbei, der leider vollkommen der Verwilderung überlassen wurde. Unser Gewächshaus macht noch einen sehr stabilen Eindruck.



    Der Blutmond kurz vorm Start in den Urlaub mit meinem jüngsten Sohn.




Unser Schiff stach in See von Hamburg aus. Erste Station war Southampton, erstes Highlight Stonehenge.




Ein absolutes Sehnsuchtsziel: die Normandie. Auch wenn es nur ein einziger Tag war,  es wurde einer der allerschönsten Tage in diesem Jahr. Den ganzen Tag waren wir an verschiedenen Stränden und auf den Spuren der Alliierten, die 1944 von hier aus die Befreiung Europas von den Faschisten begannen.




    Pointe du Hoc.




    Amerikanischer Soldatenfriedhof am Omaha-Beach.




Über Belgien (Seebrügge) ging es weiter nach Rotterdam.




     Liebste "Mutprobe" auf dem Skywalk des Schiffes, täglich.




Geburtstagsausflug  zur Burg Vischering und zu den Wildpferden in Dülmen.




Schildkrötengucken an meinem 12tel Blick:




Meine Sehnsucht nach Meer siegte, die freien Tage, während der mein Sohn mit seinem gesamtem Berufskolleg in Rom auf Entdeckungsreise weilte, auf Norderney zu verbringen.




Milchbar bei bedecktem Himmel. 




Surf-Cafe. Das Wetter war Ende Oktober alles.Windig, blauhimmelig,  voller Glück.




Mt meinem Leihfahrrad kam ich viel und überall herum. Auch zur weißen Düne und zu allen Thalasso-Plattformen.




Das Leben war federleicht und voller Gelegenheit, meiner inneren Stimme zu lauschen, Ruhe zu finden, Bewegung, Meeresrauschen und salzige Luft zu genießen.




In dem kleinen Gästehaus, wo wir schon im Vorjahr waren, duftete es am Morgen schon nach frischgebackenem Brot und Kuchen. Es war einfach ein Genuss, Zeit für ein hausgemachtes Frühstück zu haben.




Den Rest des Jahres zehrte ich davon, froh auch über die begeisterten Erzählungen meines Sohnes aus Rom, und die Erfolge meines älteren Sohnes im Studium, der ja seit einem Jahr in eigener Wohnung lebt und die gemeinsame Begeisterung über den Weltraumflug unseres deutschen Astronauten.




Ich bin zufrieden mit 2018, auch wenn es Einschränkungen gab und kraftvolle Gefühle wie Wut über Dummheit - es war ein gutes Jahr. Danke, 2018.




Ich liebe das Meer und es liebt mich. Gruß aus dem Meer, ein Perlenquallenherz, gefunden zum Abschied am Strand.


Alles Gute Euch für 2019!



12tel Blick 2018 - Dezember und Zusammenfassung



Ende Dezember 2018, still ruht der See.



Die letzten Monate war ich zwar an meinem Blick und habe fotografiert, habe aber aus verschiedenen Gründen nicht mehr veröffentlichen können.
Egal, da ist die Zusammenfassung.

Im Februar mit Eis, das halbe Jahr grün und dicht belaubt.
Das beste war, dass ich bewußt meine Mittagspause an meinem langen Arbeitstag draußen in der Natur verbracht habe. Ich habe Möwen und sogar Schildkröten beobachtet, ein wenig menschenlose Ruhe gehabt, durchatmen können.

Einen neuen Blick für 2019 habe ich noch nicht, möglicherweise fällt mir noch was ein.


Ich danke Eva für das Sammeln der Blicke und geselle mich zu ihrer Sammlung.




Sonntag, 14. Oktober 2018

Dülmener Wildpferde in der Oktobersonne



    Das schöne Wetter nutzend habe ich den Wildpferden einen Besuch abgestattet.




    Sie leben ungestört als Herde im Merfelder Bruch bei Dülmen in Nordrhein-Westfalen. Im Wald und auf  Wiesen. Besuchertage sind nur am Wochenende oder Feiertagen.
Man fährt einige km abseits der Ortschaften durch den Wald auf eine Lichtung, bis man das geschützte Wildpferdegebiet erreicht.




Die Betreuung der Wildpferde besteht faktisch nur aus Heu-Fütterung bei extremer Kälte und dem Fang und der Versteigerung der einjährigen Hengste im Mai . Zur Vermeidung von Revierkämpfen und Inzucht.



Ansonsten sind die Pferde der natürlichen Auslese und ihrem Schicksal überlassen, auch bei Geburt und Krankheit. Das hat sie zu einer der härteten und anspruchslosesten Rassen gemacht.




Wenn man Zeit hat und sie beobachten kann, bemerkt man, dass es Gruppen gibt, die mit Rücksicht und Voraussicht miteinander umgehen. Gutmütige Tiere.





    Hat ein Fohlen Durst, bleibt die ganze Gruppe geduldig stehen und wartet.




Andere haben das Bedürfnis, sich im sandigen Boden zu wälzen und sich dann ausgiebig auszuschütteln.




An diesem schönen, sehr warmen Oktobersamstag wandern sie fast alle nach und nach zur Badestelle.




Immer nur ein paar betreten das Wasser und plantschen ausgiebig, wenn sie genug haben und wieder ins Trockene gehen, kommen ein paar andere nach.




Ach ja, so ein Bad im Sonnenschein ist schon fein.










Sehr groß sind die Tiere nicht, Stockmass ist so etwa 130 - 135 cm.




    Es scheint nochmal Nachwuchs zu geben.










Immer wieder schön hier.




Zurück gehts, Eicheln fallen ständig von den Bäumen. Witzig, ich gehe auch gleich "Schwimmen", zum "Wasserballett" (wie ich die Wassergymnastik liebevoll nenne), ich möchte ja auch fit bleiben.