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Freitag, 7. September 2018

Eine Woche auf dem Meer



Eine Woche auf einem Schiff, das 2017 in Japan gebaut wurde, zusammen mit bis zu 3300 Passagieren, ein Schiff, 300 m lang, mit 17 Decks. Eine Woche Hotel auf dem Meer, fast jeden Tag in einem anderen Land oder einfach auf dem Meer. 




War gar nicht so schlimm. Oder so  spießig, wie es vielleicht klingt.
Wir konnten sogar "übers Meer gehen", auf gläsernen Wegen in großer Höhe, eine echte Überwindung am ersten Abend. Es war ganz einfach eine wunderbare Auszeit vom Alltag.




Wir mögen Privatsphäre und konnten auf unserer Veranda in der Hängematte liegen und den Sonnenuntergang beobachten.




Es gab leckeres Essen, wenn man sich denn einmal auf dem Schiff zurechtgefunden hat und einen gescheiten Platz bekam. Das war am Anfang eines der wenigen Problemchen an Bord.




Durch die Größe des Schiffes war immer für ausreichend Bewegung gesorgt. Langeweile ?Fehlanzeige.




Das Personal auf dem Schiff, d.h. die Kabinenstewarts, das Personal in den Restaurants, stammte aus vielen Ländern, überwiegend aber von den Philippinen. Freundliche und fröhliche Leute, sehr aufmerksam.





Agnes, unsere Kabinenstewardess, überraschte uns fast täglich mit gefalteten Handtuchtierchen.




Fürs "Partyvolk"gab es genügend Abwechslung. Wir wanderten abends lieber übers Deck oder ruhten uns von unseren Ausflügen aus.




Sicherheit wird absolut groß geschrieben. so ging's mit einer Übung mit Schwimmwesten noch vor dem Ablegen los. Jeder, der an oder von Bord ging, wird registriert per  Bordkarte, mehrfach.
Jeder, der an Bord geht, desinfiziert sich die Hände. 




Am Morgen gibt es leckeres Frühstück als Grundlage für einen spannenden Landgang.




                           Restaurant im italienischen oder - unten- im asiatischen Stil.










Ein Casino und recht viele Glücksspielautomaten stehen zur Verfügung.




                                               Ein Sektbar mit fabelhaftem Ausblick.








                                                       Ausblick am Bug.




      Huh, eine Nachtbar!




    Für die Jüngeren eine Disco.







Unser Abenteuerspielplatz waren eindeutig die beiden Skywalks auf dem zweithöchstem Deck .








                                                                        Kletterpark




Man findet schon recht schnell seine Kabine wieder, wenn man die Logik des Schiffes erkannt hat.




Bei den Restaurants ist es praktisch egal, wo man isst.  Immer im gleichen oder öfter mal was anderes.




Fazit: Kann man wieder machen, wenn man unkompliziert an Orte kommen möchte, die einen interessieren, wenn man klug bucht (Preis).
Die Bedürfnisse der Passagiere sind halt unterschiedlich, manche Menschen bleiben die ganze Zeit an Bord. Wir sind Landgänger, wollen was neues sehen und erleben.
Für uns war es ein angenehmeres Rundreisen als mit einem Bus, es gab immer ein bisschen Meer, die Kabine war top, es fühlte sich immer wie Urlaub an.
Das Schiff bereitet sein Wasser selbst auf, hat eine "Kläranlage", die nächste Generation soll noch umweltschonender sein.
Und das wichtigste: ich war endlich in der Normandie. die noch viel schöner ist, als ich sie mir vorgestellt habe. Das nächste Mal: nur Normandie und Bretagne!


Sonntag, 12. August 2018

12tel- Blick Juli 2018 - verspätet

Ich hatte Urlaub.
Ich bin ein paar Tage zu spät.  Es ist schon August.
Noch kurz vor dem RegenSturm bin ich in der Mittagspause hingefahren. Mal schauen, ob man die Schildkröte noch sieht .... bzw. ob der Teich überhaupt noch genug Wasser hat?




Der erste Eindruck von der Seite des Teiches war erstaunlich gut!




Und hier haben wir die Lösung: das Wasser wird mit Sauerstoff angereichert, es plätschert munter.




Es sieht überhaupt nicht wie nach einer Dürreperiode hier aus und das ist doch sehr erfreulich.
Ganz anders die Bäume an meinem Arbeitsweg, die angesichts der Hitze ihr Blätterkleid abgelegt haben.








Ganz anders die Ems, wenn ich mich umdrehe.




Auf einer freigelegten Insel sitzt er, der Herr über den Fisch, selbst hungrig. Algen treiben genug, aber wird es für Sushi reichen?
Fische bitte links, Algen rechts!




                                                           Links, hatte ich gesagt!!




Müde ziehen sich die Algen wie Schlieren durchs Emswasser - nicht mehr lange, dann zieht ein Regensturm auf, aber das lässt sich noch nicht ahnen. Jetzt.




Die Schildkröten habe ich nicht gesehen, zum langen Suchen ist es mir absolut zu heiß und außerdem wartet noch mein Pflaumenkuchen bei den Kolleginnen ....  :)

Ich verlinke zu Eva . Sie sammelt freundlicherweise die anderen Blicke.

Mittwoch, 6. September 2017

Meerbilder

   
    Manchmal muss es Meer sein.




Eine Woche auf Norderney.
Am Anreisetag zogen die letzten Schauer ab und dann war es nur noch schön. Schön sonnig, manchmal windig, warm und erholsam.




Den Ankunftsnachmittag nutzten wir  zu einem Spaziergang an den Nordstrand und über die Insel, um zu schauen, was sich seit unserem letzten Besuch  im Sommer vor 6 Jahren verändert hat. Das war eine ganze Menge.




Vom Fenster unseres schönen  Zimmers aus  hatten wir Ausblick auf die kleine Kirche St. Ludgerus, die auch gleich noch eine Rolle spielen wird.  Diese schönen, beleuchteten Fenster hatten in der Abenddämmerung etwas heimeliges, die Kirchenglocken schlugen urlauberfreundlich, nicht zu früh, nicht zu laut und nicht zu lange.




Das ist eigentlich alles, was ich am Meer brauche:  die Weite des Meeres, den Himmel, die salzige Luft und möglichst die Füße im Wasser. Das Meeresrauschen hören,  die Sonne und den Wind auf der Haut spüren.  Am Wasser entlang laufen. Auch mal alleine.




Die kleine Kirche  nebenan war in der lebhaften Zeit der Ferien zum Ruhepunkt, einem temporären Erlebnisraum, umgewandelt worden.  Eine Ruheinsel. Klasse Idee.




 Zusammen mit dem Verlag Andere Zeiten hat die Kirche
eine kleine Broschüre mit interessanten Anregungen herausgegeben.  Achtsamkeitsübungen, u.a. in der Natur,
z.B."von den Vögeln lernen", eine andere Perspektive  auf unnötiges Sorgen und berechtiges Fürsorgen gewinnen, sich selbst spüren, ungewollte Ruhepausen (Warten) genießen...



Ein echter Ruhepunkt. Schweigen, Lesen, meditieren, Ruhe erleben, fühlen:











Die aus dem KirchenRaum herausführenden Anregungen betrafen u.a. die Thalasso-Plattformen, die es auf Norderney gibt:




Aussichtspunkt, Ruhepunkt, Atempunkt. Da dieser nicht barrierefrei ist, hat man noch zwei andere, einfacher zu erreichende Thalassoplattformen gebaut .







Wir liehen uns Fahrräder und besuchten uns bereits bekannte Orte, die "Weiße Düne". Ein Meer an Fahrrädern trafen wir an, uns war schon klar, dass das hier kein Ruhepunkt ist, aber ein sehr schöner, lebhafter Ort.





Am Abend dann Sonnenuntergang gucken an einem anderen Fixpunkt der Insel, der "Milchbar".
Auch mit ganz vielen anderen Menschen. Weil es so schön ist, die Sonne versinken zu sehen.







Ein anderer, wunderbarer Ort ist das Bade:Haus.  Ein Feuer - und Wasser-"Tempel". Mir genügte die Wasser-Ebene. Es gibt diverse schöne warme Bewegungsbecken (Meerwasser), kalte, heiße Becken, eine Salzgrotte mit einem Salzgehalt ähnlich dem Toten Meer und ein schönes Außenbecken.

Und Ruhe. Zum Genießen.




     Ein ganz entspannter Tag.




    Blick auf die Wetterfahne der  kleinen Kirche nebenan.
    In meinem Post über Musik habe ich neulich auch vom Warschauer Symphonie-Orchester erzählt.
    Wir hatten das Glück, sie wieder hören zu können, diesmal im Kursaal im Conversationshaus.




Meist werden in diesen recht kurzen, kostenlosen Konzerten bekannte oder kurzweilige Stücke   gespielt.




Ich hatte unglaubliches Glück, hinter diesem kleinen Jungen zu sitzen. Ich schätze ihn auf 4 oder 5 Jahre. Er spielte auf seiner recht detailreich handgefertigten kleinen Geige  "mit". Er beherrschte alle möglichen Griffe, Arten zu streichen oder zu zupfen. Und er hatte Leidenschaft für die Musik.
Es war einfach nur schön, diesem Kind  zuzuschauen. Er sprach polnisch, Vater oder Mutter spielten im Orchester mit...




                                                       Sand nicht nur am Strand...




    Ein letzter Spaziergang morgens noch am Strand und dann ging schon bald unser Schiff an Land.




     Bye bye, Norderney! Ich komme wieder.