Sonntag, 11. August 2013

Sommerpost Nr.4 - vom Bodensee ....

Ich Glückliche hatte gerade selbst eine kleine Sommer-Auszeit.
Als ich gestern Abend zurückkam, freute ich mich über die Sommerpost Nr.4!
Ich zelebriere das Auspacken lieber Post immer vollkommen in Ruhe, damit sich meine Freude so richtig ungestört ausbreiten kann. 

Die Post kam vom Bodensee, von Andrea (ihr Blog heißt "Holunder"). Hier die Rückseite des Päckchens:


Sieht ganz nach einer fröhlichen Seefahrt aus... ich ahne Gutes.
Drinnen ein blauverschnürtes Päckchen in einem grünkarierten, selbstgenähten Beutelchen mit fröhlicher Kuhborte! So schön gemacht...



Dazu eine persönliche Botschaft in einer liebevoll gestalteten "Mein- Herz-gehört-dem-Bodensee-Karte"


 Ein Gedicht eines meiner liebsten Dichter, Rainer Maria Rilke, das er über den Bodensee gemacht hat, stimmt mich ein auf Andrea's Lieblings-Sommerort...



Andrea hat eine etwas größere Schachtel gewählt und die Vorderseite ziert eine Ansicht und Beschreibung der Stiftskirche in St. Gallen:


 Die Rückseite gefällt mir auch sehr gut:


So, jetzt lüften wir das Geheimnis. Andrea wohnt am Ufer des Bodensees. So ein Glück!
Die Schweizer Berge sind so nah, auch die Altstadtgässchen der Ufersiedlungen. Morgens dürfen ihre Hunde an ihrer Lieblingsstelle am See schwimmen ... Andrea scheint derweil Ufersteine für uns zu filzen!! Die hat sie beigelegt... und auch noch einen kleinen silbernen Möwen-Anhänger!
Was für ein stimmungsvolles Bild...


 Das ganze Glück nochmal gemeinsam mit einem Mini-Seemannsbriefchen mit dem Bild von einem glücklichen Hund....

Ich kann richtig gut nachvollziehen, dass das ihr Lieblings-Sommer-Ort ist und ich freue mich, dass sie uns daran teilhaben lässt. 
Danke, liebe Andrea! Und weiterhin einen schönen Bodensee-Sommer!

Mittwoch, 31. Juli 2013

Mein liebster Sommerort

Drei Sommer-Post-Schächtelchen besitze ich schon und ich sollte mal überlegen, was ich selbst zum Thema "mein liebster Sommerort" gestalte. Es ist gerade sehr, sehr warm und die Fantasie treibt es bunt:



Ich wär' jetzt so gern in Aprikosien. Das liegt am Meer. Es gibt da bergeweise Früchte, die von Fröschen auf türkisglänzenden Wachtürmen bewacht werden. Strengen Fröschen.


Abends werden die orangen Früchte fein ordentlich in spezielle Lagerhäuser gestapelt- und, ihr ahntet es bereits - von strengen Fröschen bewacht.


Die Fröschlein bekommen natürlich auch manchmal Wachablösung. Und sollte es vorkommen, dass am nächsten Tag noch Aprikosen, fein säuberlich im Speicher aufbewahrt, zu finden sind, werden sie direkt zu mir - mit dem Aprikosenschiff - transportiert. Die leckerste Sommerfrucht, die ich mir gerade vorstellen kann. Aber wie bekomme ich sie in eine Streichholzschachtel? Ich glaube, mir fällt noch ein anderer Lieblingssommerort ein. Bis September ist noch Zeit.

Donnerstag, 25. Juli 2013

Schiffe gucken - Sommerpost Nr. 3 !

Ich hab's ja gestern schon erfahren, dass es heute Post gibt .... und Vorfreude breitete sich in mir aus.
Die Arbeitswoche ist gerade geschafft und was kann es da schöneres geben als Sommerpost!
Sommerpost??  Eine geniale Freu-Idee. Mehr dazu kann man erfahren, wenn man auf die gelbe Sommerpost-Briefmarke auf der rechten Leiste klickt.

Diesmal kam Post von Mickey, von de hansedeern !


Da ich Wasser und Meere und frische Frische liebe, habe ich gehofft, dass die Hansedeern (Mickey)
das auch in ihre Schachtel packt - Hauptgewinn!!
Das Innere der Schachtel ist frisch und klar - blaues Meer, Sommerhimmel (unbewölkt) und ein weißes Faltboot mit orangem Fähnchen. Die äußere Hülle - wasserumspülte Steine...


Verpackt in eine Segeltuchtasche aus weißem, wasserfesten Stoff mit Öse und fähnchenfarbengleicher Kordel und bestückt mit lieben Worten ....



Eine weitere "Zugabe" zum Schiffe- gucken ist ein weißes Zucker-Boot, zu versenken im Kaffee oder auch kenternd im Friesentee zu beobachten...


...und sogar noch ein Schlüssel-rettendes Seil des Labels hansedeern - man kann es sicher auch als Haltegriff auf dem weißen Segler unserer Träume festmachen...

Seit Tagen denke ich an ein Schlüsselband für meinen neuen Job - das würde passen und der Gedanke an Meer wäre präsent, allein das wirkt schon.
Und in die Segeltuchtasche packe ich meine dazugehörige Karte...

Liebe Mickey, danke für den frischen, klaren Meeresurlaub in der Schachtel, Schiffe gucken und dieses Allround-Meeres-Sommer-Rettungspaket!

Ich freu mich so!

Dienstag, 23. Juli 2013

Frankreich, Lavendel und Monet... Sommerpost Nr.2 !

Heute kam Post von "Greta und das Rotkäppchen".
Welchen Lieblings-Sommer-Ort mag wohl das Rotkäppchen haben?
Schattiger, kühler Wald, okay, das mag ich auch gerade, aber immer nur? Und Wölfe...

Hinter dem Label "Greta und das Rotkäppchen" verbirgt sich Claude - und sie mag Frankreich...




Ihr Schächtelchen wohnt auf einem Gemälde von Monet,   Claude Monet   , natürlich.
"Die Seinebrücken von Argenteuil", zart beduftet von am Brückenpfeiler angebrachten Sträußchen aus
Lavendel und Rosmarin.
Monet lebte in Argenteuil... rechts der Loire, nicht weit von Paris.




Ich merke schon, wie ich in Gedanken auf Reisen gehe...
Jetzt werfen wir aber erstmal noch einen Blick in das schöne Schächtelchen:



Das Schächtelchen ist ausgekleidet mit Stoff in derzeitigen Lieblingsfarben.... wie schön... darin ein lavendelgefülltes Duftkissen und ein Zweiglein Lavendel. Die Gedanken wandern in den Garten, pflücken Lavendel und bringen einen Stein zum Blühen:



Danke, Claude, für diesen kleinen Sommer-Urlaub! Die Phantasie ist geweckt und die Erinnerung, dass ich schon immer mal in die Bretagne und die Normandie reisen wollte...

Ich finde Deine Sommerpost zauberhaft!

Donnerstag, 18. Juli 2013

kathaRina ist ein Engel

Der eine oder andere wird sofort an dem "R" sehen, wen ich meine: fRau käthe.
fRau käthe ist ein Engel mit hellsichtigen feinen Spürfähigkeiten .... und sie kann zaubern!
Sie zaubert mit Worten und schöpft die wunderbarsten, feinsinnigen Wort- und Satzgebilde aus dem Zauberreich der Poesie und - wichtig - aus der Realität...
Und sie zaubert Glück in andere Herzen - diesmal in meins:


...und erweckt meine Meer-Frauen-Muße zu neuer Frische...


 Feinst aufgefädelt auf einen ebenso maigrünen Zwirn - eine Reihe flatternder "pRopelleRwiRbelnd" leichter Ahorn-Näschen... schickte sie zu mir ...


Die Meerfrau ist gefangen von dieser algengleichen, schwingenden Leichtigkeit....


...und läßt sich vor Freude mitreißen.... seht ihr's? Liebe Käthe, hab' Dank für's Wieder-Erwecken meiner Muße und die feinkomponierten kleinen Lieblichkeiten! Mein Herz strahlt vor Glück.

Mein Paten"kind" ist übrigens auch eine ganz feine KathaRina.....


Mittwoch, 17. Juli 2013

Sommerpost Nr. 1 !



Weil die Frühlingspost so schön war und ich so so gern solche liebevoll gestalteten kleinen Schönheiten bekomme, mache ich auch bei der Sommerpost mit. Bei Mond wird der, der mehr wissen möchte....fündig.
Das Motto heißt:

      Sommer in der Schachtel - mein Lieblings-Sommer-Ort

Mein Streichholzschachtelfundus wächst und die Gedanken sprießen munter in meinem Kopf. Ich hab' ja noch bis September Zeit.
Ganz unverhofft und doch sehnsüchtig erwartet brachte der Briefträger mir heute die erste dieser wunderbaren Schächtelchen. Kommt, wir packen sie mal zusammen aus!


Absolut perfekt verpackt von der Absenderin Alexandra, die Inhaberin des wunderbaren Blogs Pretty Organized.


Herzliche Begrüßung auf bayerisch!  Dazu die Landesfarben.... hach - ein Ausflug in bayerische Gefilde ... und soo lecker ...


Ein Mitbringsel aus Bayern - vielleicht vom Oktoberfest? Drinnen in der Schachtel, in einen Schriftzug eingehüllt - 2 frische Miniatur-Brezn und ein Reiseführer :


Warum in die Ferne schweifen... wenn das Gute liegt so nah... ja, klar, da liebt jemand seine schöne Heimat und genießt es, da zu wohnen...


Monaco di Baviera steht auf dem klitzekleinen Reiseführer, Reisen bildet. Das heißt also München in Bayern und ist italienisch...


Meine Lieblingsseite im Reiseführer...
Ich bin absolut entzückt über meine erste Sommerpost!

Danke, liebe Alexandra!
An einem Tag, von dem ich nichts besonders Gutes erwarten konnte, hast du die Sommersonne in meinem Herzen zum Strahlen gebracht.  Ich hab mich sooo gefreut!
Sommer in der Stadt, in München, Reiseführer und Wegzehrung dabei, keine langen Flüge dahin... ja, das würde mir auch gefallen!

Samstag, 29. Juni 2013

Mila und ihre Geister

Ich lese gerade ein Buch von Susann Pásztor:
Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts.


Es geht um Mila, die ein Schweigeseminar besucht. Auf der Rückfahrt lernt sie einen ihrer Mit-Schweiger kennen und verbringt drei Tage und Nächte mit ihm...Sie tauschen keine Adressen aus...

Mila lebt alleine, manchmal kann sie abends nicht einschlafen, weil ihre inneren Geister keine Ruhe geben.

Diese inneren Stimmen können ganz schön nerven, laufen im Kreis, lassen den Geist nicht zur Ruhe kommen. Dabei meinen sie es meistens gut. Und es bringt nichts, sie mit unhöflichen Worten zum Schweigen zu bringen.

Ich weiß nicht, wie das bei den Meerfrauen ist und ich bin diese Woche leider nicht dazu gekommen, mich damit zu beschäftigen.
Meine eigenen Sorgen-Geister tummelten sich in meinem Kopf, sie kümmerten sich wirklich äußerst liebevoll, aber auch sehr engagiert um eine Vielzahl von Fragen, die alle gelöst werden wollen.



Da erinnerte ich mich daran, wie Mila das macht, wenn ihre Geister nerven und sie schlafen will...
Sie bestellt ihnen ein Taxi, oder mehrere, je nachdem, wie viele von ihnen auf ihrer Bettkante sitzen.

Sie sagt : "Es nützt überhaupt nichts, einfach nicht mehr an bestimmte Personen oder Dinge denken zu wollen, wenn man schlafen will. Dann wird alles nur schlimmer."
Sie lässt also ein oder mehrere Taxi's vorfahren, bedankt sich für den Besuch, als ob sie Freunde seien und verabschiedet sich höflich. "Ich muss sehen, wie sie einsteigen. Manchmal schiebe ich ein wenig nach, aber ich darf keine Gewalt anwenden, das mögen sie nicht, dann steigen sie sofort auf der anderen Seite wieder aus. Wenn ich die Wagentür geschlossen habe, winke ich ihnen hinterher."
"Wo fahren sie hin?" "Das ist mir völlig egal, das müssen sie selbst aushandeln."
"Ist schon mal ein Taxi wiedergekommen?" "Ja, aber meistens geht es nur darum, dass jemand noch schnell etwas sagen will oder was liegen gelassen hat..."    (S.124)

Als ich gestern morgen auf ein Seminar gefahren bin, habe ich es ausprobiert. Hab mich einzeln bei meinen Geistern für ihr Engagement bedankt und ihnen für den Tag freigegeben...
Es hat funktioniert.


Montag, 17. Juni 2013

Eine unmögliche Liebe und andere Grenzüberschreitungen


Eine Verbindung zwischen einem Menschenmann und einer Meerjungfrau wird auch als eine Mesalliance (frz. Missheirat) bezeichnet. Eine unmögliche Liebe, tauglich nur unter strikter Einhaltung von Grenzen und Beachtung von Tabus.

Meerjungfrauen sind hybride Wesen (Mischwesen aus Frau, Fee und Fisch).
Den Wasserfrauen soll die Fähigkeit innewohnen, ihre Gestalt zu ändern, wenn sie festen Boden betreten... ihre Fischschwänze verwandeln sich dann zu menschlichen Beinen.

Ihr Element aber ist das Wasser. Sie schwimmen wie Fische im Wasser und haben gleichzeitig die Gabe, mit ihrer Schönheit und ihrem Gesang die Fischer zu betören.
Der Fischer hingegen ist ein Mensch, der atmen und sich nur für eine kurze Zeit unter Wasser aufhalten kann. 

Setzen wir ihn mal mit seiner Angel ans Ufer. 
Mit einem Köder an der Angel lockt er die Fische an Land, die feuchte Brut des Meeres, verwandt mit der Meerjungfrau. An Land erwartet die Fische der Tod. Sie können nicht ohne Wasser leben. Sie sind keine Mischwesen, die Fische.


Vielleicht denkt der Fischer in diesem Moment an seine Frau zu Hause, die womöglich die Fische gleich zubereiten wird.

Er sieht vielleicht auch, wie Sonne oder Mond sich im Wasser spiegeln und gerät in die Falle des Narziss, der sich in sein eigenes Spiegelbild verliebt.

Da erscheint ihm die Meerjungfrau.
Das schwellende, bewegte Wasser symbolisiert das aufwallende Begehren des Fischers nach der Meerjungfrau.Ihm wird durch die blaue Wasseroberfläche vorgegaukelt, dass darunter eine weitere Welt läge...
Wenn er sich der Meerjungfrau jetzt hingibt und ihr in ihr Element, das Wasser, folgt, für das er wiederum nicht gemacht ist, dann muss er es mit dem Leben bezahlen und büßt so für den Tod der Fische, die er an Land gelockt hat.
Drei mögliche Arten von Liebe: seine irdische, seine narzisstische Selbstliebe und das Begehren nach etwas, was nicht sein kann oder darf.

Nun gut, wozu gibt es Grenzen und Tabus?
Es setzt derjenige welche, der weiß, dass es notwendig ist, sie zu überschreiten (neben den Grenzen, die der Sicherheit Unwissender etc. dienen).
Notwendig, um Entwicklungsschritte zu ermöglichen und zu Selbsterkenntnis zu gelangen.
Und da wären wir bei Adam im Paradies. Geschaffen und ausgestattet mit dem Verbot, vom Baum der Erkenntnis zu essen. Erstmal beim einsamen Adam, weil die ebenfalls anwesenden Tiere keine rechten Gefährten für ihn waren. Gott erbarmte sich und schuf aus ihm die Eva. 


Quelle

Er erlaubte den beiden, sich von den Früchten des Paradieses zu ernähren. Tabu war nur der Baum in der Mitte, der Baum der Erkenntnis. Die beiden hielten sich daran, bis dann die Schlange (Symbol für die Lust) Eva darauf aufmerksam machte, dass sie keineswegs sterben müsse, wenn sie vom Baum in der Mitte essen würde, im Gegenteil, sie würde dann wissen, was gut und böse ist.
Das erschien ihr sehr verlockend und sie überredete auch Adam, zu probieren.
Ergebnis: Sie schämten sich ihrer Nacktheit, die berühmten Feigenblätter kamen ins Spiel. Gott merkte, dass sie sein Tabu nicht beachtet hatten. Strafe: Rausschmiss aus dem Paradies. Schlechtes Gewissen.
Aber auch die Erkenntnis über Gut und Böse und die Bürde der Eigenverantwortung.
Fortsetzung folgt.




Donnerstag, 6. Juni 2013

Die Geschichte einer Frau, die aus dem Wasser an Land geht und die Liebe sucht...

gehört zu den populärsten Geschichten überhaupt...

Was verbirgt sich hinter dem Phänomen "Meerjungfrau", warum fasziniert sie so?
Eines der interessantesten Bücher, das ich dazu finden konnte, ist dies:
Andreas Kraß: "Meerjungfrauen, Geschichten einer unmöglichen Liebe"

Das Titelbild ziert ein Gemälde des englischen Malers Herbert James Draper (1863-1920), der sich sehr gerne künstlerisch und großformatig mit der griechischen Mythologie auseinandersetzte:

                                            Odysseus und die Sirenen  (1909)

Quelle: wikimedia

Man unterschied im Mittelalter zwischen vier Typen von Geistern, die den Elementen zugeordnet sind.

Die Meerjungfrauen sind dem Element Wasser zuzurechnen, also den Nymphen,
die Geister der Luft sind die Sylphen,
die Geister der Erde sind die Pygmäen,
die Geister des Feuers die Salamander.

Es ist Hans Christian Andersens (1805-1875) "Kleiner Meerjungfrau" (1837) zu verdanken, dass wir uns heute eine weibliche Gestalt mit einem Fischschwanz vorstellen, wenn wir von Wasserfrauen, Nixen, Sirenen, Nymphen etc. sprechen. Andersen hat diese Gestalt nicht erfunden, aber sehr populär gemacht...

Der Maler Herbert James Draper war von dieser Ansicht also auch schon geprägt, denn Sirenen wurden ursprünglich in der Mythologie als Vogelfrauen dargestellt.
Auf dem Bild sehen wir die Überfahrt Odysseus' mit seinem Gefolge in Richtung der Inseln der Sirenen. Sirenen  waren dafür gefürchtet, Menschen, die sie mit ihrem Gesang betört hatten, unweigerlich ins Verderben zu ziehen. Odysseus wusste davon, wollte dem Gesang aber standhalten. Man verschloss den Männern die Ohren mit weichem Wachs, damit sie möglichst vom Gesang un-"berührt" blieben , vielleicht sollte man angesichts des Gesichtsausdrucks von Odysseus aber schon eher von drohendem Wahnsinn sprechen...
Odysseus ließ sich zusätzlich an den Mast fesseln...

Im Bild wird deutlich zwischen Männlichem und Weiblichem differenziert.
Die Männergestalten halten sich im linken Teil des Bildes auf, im Schatten, sind sonnengebräunt und dunkler dargestellt.
Die weiblichen Gestalten erscheinen mit ihren hellen Leibern im Licht, im rechten Teil des Gemäldes.
Während die Männer im Boot sitzen, es steuern und vorwärts bewegen, fallen die drei lieblichen Gestalten singend (mit offenen Mündern), betörend schön und rein den Männern ins "Ruder".
Sie "stören" den männlichen, zielgerichteten Fluss, lenken ab... wecken Begehrlichkeiten...

Man kann hier schön erkennen, wie die Gestalt der Meerjungfrau - links noch mit einem Fischschwanz auf der Ebene des Wassers - in der zweiten Gestalt in eine Menschengestalt mit Beinen übergeht (Ebene der Erde - hier der Schiffsboden, da wo die Menschen sitzen und rudern). Die Dritte im Bunde ist durch ihre leichtdurchlässigen luftigen Tücher symbolisiert als Geist der Luft - als Sylphe.

Die drei Schönen suchen auch Halt am Boot.
Anders als ursprünglich bei Homer ist das Szenario stark erotisiert.
Das Meer symbolisiert das Weibliche, das recht bedrohlich erscheinen kann. Das aufgewühlte Meer ist ein Sinnbild für das Begehren, das die Männer beim Anblick der verführerischen Frauen erfasst...

Die Nymphe hat also etwas Verführerisches und gleichzeitig auch etwas Bedrohliches.

Sehr sehr spannend das Ganze, ich will gerne noch etwas weiter in die Materie eintauchen.
Das oben angeführte Buch leistet mir dabei sehr gute Dienste und spricht mich in seinen Ansichten und Deutungen an.
Es gibt also bald eine Fortsetzung.

Freitag, 31. Mai 2013

Gut gegen Nordwind...

Im Mai habe ich eine liebe Freundin an der Nordsee besucht.
Ich hatte Wolle gekauft und wollte ihr ein Sommertuch stricken, in ihren Lieblingsfarben.
Leider wurde es nicht rechtzeitig fertig, auch unterwegs im Zug nicht.

Aber ich musste mir deswegen keine Sorgen machen. Ich habe von ihr Achtsamkeit gelernt und ich weiß, dass es ihr lieber ist, wenn ich mir Zeit nehme....
Es ist herrlich, wenn man sich so sicher und damit auch entspannt sein kann!

Gestern ist es fertig geworden. Da ich so entspannt daran arbeiten konnte, habe ich auch zum ersten Mal Rosen häkeln können - die liebt sie nämlich auch.

Ich bin mir sicher, es ist gut gegen Nordwind!



Gestrickt aus silkhair von Lana Grossa und Kid Silk von Austermann, Umrandung und Rosen gehäkelt, das Blatt ist echt und von Morgentau benetzt...




 Ich bin meiner Freundin sehr dankbar für dieses Geschenk der Achtsamkeit, das sie mir vor 12 Jahren gemacht hat. Für mich ist es keine Modeerscheinung, wie man im Moment den Anschein haben könnte. Lasst Euch ruhig verführen davon!

Das Buch "Gut gegen Nordwind"und seinen zweiten Teil "Alle sieben Wellen" von Daniel Glattauer
mag ich auch sehr...
Sein neuer Roman "Ewig Dein" ist etwas ganz anderes, wunderbar spannend und auch skurril, fesselnd, verrückt... um nicht zuviel zu verraten.

Dienstag, 28. Mai 2013

Und nun?

Die Frühlingspost war praktisch die Geburtshelferin für meinen Blog.
Als Nachsorge-Hebamme speiste sie mein Baby wöchentlich mit immer neuem "Futter" in Form von
schönen Briefen mit Geschichten, kleinen Geschenken und einer tollen Gestaltung, über die ich dann berichten konnte.
Ich beobachte mit Freude, wie oft mein Baby schon Besuch erhielt.
Nun braucht es neue Nahrung und ich dachte, als ich eben das Layout etwas veränderte (Foto rechts),
ich mach mir mal ein paar Gedanken über eine meiner Lieblingsgestalten, die Meerjungfrau.
Einer der Beweggründe, einen eigenen Blog zu haben, ist nämlich für mich: Denken und Schreiben, etwas zur Diskussion stellen, eine Meinung zu vertreten.

Die Meerjungfrau ist ein sehr interessantes Symbol.
Ich kann nicht mit Gewissheit sagen, warum mich diese Figur so anspricht.
Als kleines Mädchen habe ich "Die kleine Meerjungfrau" von Hans Christian Andersen gelesen und ich habe das Buch mit seinen wunderbaren Illustrationen geliebt.
Ich bin dem Meer "verfallen". Ich liebe es, das monotone Geräusch der Wellen zu hören, wenn der Wind mir all die Gedanken aus dem Kopf pustet und Platz für neue Klarheit schafft. Ich finde gerne die schönsten Meeresgeschenke...  Das Meer ist meine Kraftquelle... Es macht alles wieder gut.
Natürlich nicht, wenn man mit Tiger oder bei Windstärke 9 unterwegs ist, am besten aber mit den Füßen im Sand, sodass das salzige, lauwarme oder auch kühle Wasser sanft die Füße umspült.




Bald mehr zu den wundersamen Wesen der Sirenen und Meerfrauen...




Dienstag, 21. Mai 2013

Dich hab ich vernommen!

               
 Herzlich willkommen zum Finale der Frühlingspost!

 Jeanette aus der Schweiz vollendet die Gestaltung des Gedichtes von Eduard Mörike:




Ein blaues Band umschließt ihre Gestaltung der Zeile "Dich hab ich vernommen". Auf dem Foto
oben ist die Vorderseite zu sehen, unten die Rückseite (vielleicht auch umgekehrt).
Ich fühle mich in die Schweizer Berge versetzt, noch schneebedeckt, aber von überall höre ich schon die Vögel zwitschern, die klingenden, hörbaren Frühlingsboten.


Innen zeigt sich, was sie uns auf der Rückseite der Notenblätter des vertonten Gedichtes beschreibt.
Eines ihrer schönsten Frühlingserlebnisse war, dass sie sich nach einer anstrengenden Hochgebirgsskitour inmitten unwirtlicher Schneeberge erschöpft auf eine blühende Alpwiese legen und dem Plätschern eines Bergbaches lauschen konnte... 


Oh ja, das kann ich gut nachvollziehen. Endlich Frühling, ohne unser Zutun wächst und gedeiht die Natur, alles wird frisch und neu, das zu hören und zu sehen schenkt auch uns neue Kraft.
Das blaue Band ist hier das Plätschern des Bergbaches, dessen Klang uns beruhigt. Es wird wachsen, zu einem Fluss werden und schließlich ins Meer münden....
Eine andere Sehnsucht...

            Das ist nun die Interpretation des Gedichtes der Gruppe 7:

.
Wunderschön.  Zart und kraftvoll, immer voller Hoffnung und auch detailverliebt. Schließlich sind es die Kleinigkeiten, die den Frühling ankündigen...

Ich bin froh, dass ich zu dieser Gruppe gehören durfte und bedanke mich bei allen für diese wunderbaren Geschenke, die mich glücklich gemacht haben!
 Michaela und Tabea sei ebenso herzlich gedankt für das Initiieren und Betreuen dieser Aktion, sowie das Bereitstellen des Präsentationsbühne.
Ich habe immer gerne geschaut, wie vielfältig die Anderen das Thema umgesetzt haben. Es sind so tolle Sachen dabei entstanden. Oft durfte man hinter die Kulissen schauen und konnte nachvollziehen, wie solch' schöne, ausdrucksvolle Ergebnisse entstehen.

                           Dankeschön !

Die Frühlingsaktion hat mich geradezu ermutigt, einen eigenen Blog zu schreiben und zu gestalten...

Montag, 20. Mai 2013

Frühling lässt sein blaues Band... eine Reise durch Deutschland und die Schweiz


"Unser" Frühling hat sein blaues Band aus dem Münsterland (NRW) in Richtung
München flattern lassen, dann nach Hamburg und von da in Richtung Südwesten.
Einmal halb Deutschland abtastend....
Dem Frühling ward' es in diesem Jahr wirklich schwer gemacht, Sonne und Wärme zu finden.
Irgendwelche fiese graue Wolken warfen immer wieder Schnee- und Graupelschauer über die grünende Flur.
Langsam, findend, arbeitete sich das blaue Band alsbald vom Südwesten Deutschlands in
Richtung Göttingen vor, um dann übermütig in die Schweiz zu flattern...




Aus einer anderen Perspektive betrachtet:




Nun ist auch die Post von Jeanette aus der Schweiz eingetroffen, unsere letzte Frühlings-Station .... 
Darüber schreibe ich dann morgen.


Mittwoch, 15. Mai 2013

Frühling, ja du bist's !

Glücksmomente sind was Wunderbares und tun soo gut...
Heute ein weiterer (praktisch Glück im Überfluss, es ist Flut - Glücksflut):

Christina (ohne Blog) hat mich heute sehr berührt mit ihrer Post.
Ihr gehört die Zeile

                                            Frühling, ja du bist's



Alles hat hier seine Bedeutung. Eine fein komponierte Angelegenheit. 

Die Briefmarke - 100 Jahre Elbtunnel fiel mir sofort ins Auge. Der Bienenstempel - den kenne ich aus meiner Kindheit. Unserer Lehrerin in der 1.Klasse hatte einen .... ich habe mir die gestempelten Streifen von jeder Schulwoche aufbewahrt. Heimat, Kindheit.
Der Kartenausschnitt - Hamburg! (Briefmarke ! Da haben wir's.)
Christina beschreibt den Frühling in ihrer alten Heimat Hamburg, das blaue Band "Elbe"und wie es war, wenn die Zugvögel im Frühling ein- und ausflogen... Seit einiger Zeit wohnt sie nun in Göttingen und erfreut sich jetzt im Frühling am Rufen und Flügelschlagen der Kraniche... an einer anderen Vogelflugroute also.
Ihr dürft raten, wo ihre Sehnsucht sie dann hinführt...



Es gibt also überall ganz sichere Zeichen für den Frühling...



Vielen Dank, liebe Christina, für diese schöne Frühlingsgeschichte. Ich freue mich sehr darüber, immer wieder.
Und nächste Woche erleben wir das Finale (nicht nur das in Wembley, das ist eine andere Geschichte...).
Wer noch mehr über die Frühlings-mail-art wissen möchte, der findet bei Michaela Müller jede Menge Beispiele der unterschiedlichsten Gestaltungen dieses schönen Frühlingsgedichts....

Montag, 13. Mai 2013

Glücksmomente


                                                                Kranichlandeplatz

Flügelspannweite der Beiden 5,0 und 3,0 cm, die müssen japanische Heinzelmännchen gefaltet haben.



Nordseeluft und Käsekuchen 




                                                   Eine unerwartete Muttertagsrose ...

Im Buddhismus spricht man nicht von Krankheit, Leid oder schwierigen Zeiten wie in unserer westlichen Kultur. Man geht "einfach" davon aus, dass es ganz normal zum Leben dazugehört, genauso wie Glück und Lachen gibt es Unglück und Weinen.
Uns darin Ungeübten ist es hilfreich, bewusst wahrzunehmen, was gerade ist.
Hier waren es ausdrücklich drei wunderbare Glücksmomente... für die ich sehr dankbar bin.

Dienstag, 7. Mai 2013

Horch .... von fern .... ein leiser Harfenton!



 Andrea ist die Instrumentenbauerin und Versenderin der Frühlingspost in dieser Woche.


Ja! Ich kann den Harfenton hören, mit dieser zauberhaften Anleitung... eine schöne Idee!



Das Falten der Frühlingsboten muss ich noch üben, dieser stellt sich protestierend auf die Hinterpfoten... vielleicht ist es aber auch eine Laufente (Indian Runner Duck)?

Liebe Andrea, hab vielen Dank für die Harfentöne und das Frühlings-Nachmittag-D.I.Y.-Projekt!

Samstag, 4. Mai 2013

Gedanken zu Kreativität und D.I.Y.

Ich habe sehr interessiert auf MIMA's Blog  den Artikel "Don't do it yourself - oder: Das Unbehagen an der Kreativität" gelesen und antwortend und weiterführend auch ulma's Artikel "Gedanken zur Selbermacherei und ein Umgewöhnungsvorschlag". Die Autorinnen beziehen sich hier u.a. auf die Bücher "Die Erfindung der Kreativität" von Matthias Reckwitz und "Don't do it yourself" von Lisa Anne Auerbach.
Fazit der Lektüre der beiden Bücher könnte sein: Kreativität als Idee für ein selbstbestimmtes, schöpferisches Leben und Gegenmodell zur Konsumgesellschaft sei gescheitert.

Spannendes Thema.
Ich habe Lust, mir eine Meinung aus meinem eigenen Blickwinkel zu bilden, was auch schon eine kreative Leistung bedeutet...
Mein Blick auf das Thema resultiert aus meiner eigenen Wirklichkeit, aus dem was ich tue und denke und aus dem, was ich gelernt habe sowie den Meinungen anderer, die mich ansprechen, als Ergänzung und Erweiterung meiner eigenen Wirklichkeit. Mein Blick ist also individuell und subjektiv, wie auch sonst?
Ich habe schon als kleines Mädchen gerne gemalt, gestickt, gestrickt, genäht, eben viel mit den eigenen Händen erschaffen. Wir besaßen keinen Fernseher und ich hatte Zeit und manchmal auch Langeweile.
Ich bekam Anerkennung für meine Fähigkeiten, die sich durch das Tun herausbilden konnten.
Der Schulstress meiner Kinder in G8 war mir zum Glück auch fremd.

Heute ist es so, dass ich immer noch gerne all diesen Dingen nachgehe. Froh, wieder mehr Zeit und Muße dazu zu haben. Es tut einfach gut, im Tun zu versinken.
Ich male, arbeite sehr gerne mit Ton, weil es eine sehr wohltuende haptische Qualität hat (spricht den Tastsinn an), ich nähe Puppen, stricke .... mich sprechen Farben sehr an.

Was heißt es aber eigentlich, "kreativ zu sein"?
Als Kreativtherapeutin verstehe ich Kreativität so:  Mit Hilfe meines vorhandenen Wissens und meinen eigenen Erfahrungen finde ich für die Lösung einer Aufgabe einen neuen Weg, schaffe ein anderes oder in meinen Augen besseres Ergebnis oder überhaupt ein Ergebnis. Dazu gehört Phantasie, Mut, Entdeckergeist und auch spielerisches Auseinandersetzen mit der Aufgabe. Im kreativen Prozess tauchen auch Zweifel und Frustrationen auf (das kann harte Arbeit mit mir und z.B. meinem Durchhaltewillen bedeuten), aber gerade das Überwinden dieser Schwellen bringt Vertrauen in die eigene Fähigkeiten zur Problemlösung. Wenn dieser Punkt geschafft ist, macht die Arbeit Spaß, man ist ganz bei der Sache, kann das Ergebnis, was praktisch schon vor den Augen sichtbar wird, in finalen Schritten verfeinern und ausgestalten.
Das läßt sich nicht nur auf künstlerische, handwerkliche oder andere Felder, die wir automatisch mit "kreativ sein" verbinden, anwenden, sondern auch auf andere Bereiche des täglichen Lebens.
Kreativität zählt für mich persönlich zu einer wichtigen "Strategie" des Problemlösens im Alltag.
Mach es doch mal anders. Spiel mit Deinen Möglichkeiten.

D.I.Y - Do It Yourself 

Selbstmachen, was man sonst fertig kaufen kann. Oder was man nicht kaufen kann. Was man braucht oder was man nicht braucht und auch sonst niemand. Was sich sammelt. Und was man auch nicht wegwerfen kann, weil das Material so teuer war.
Wer schon einmal auf der Creativa oder ähnlichen Messen war, weiß um die Maschinerie der Selbermacher-Industrie.
Reizüberflutung, das Gehirn schickt Gier-Signale im Angesicht dieser "Schätze".
Trotzdem finde ich E-books, Anleitungsbücher, Materialpackungen mitunter auch sehr förderlich, um Arbeitsschritte zu verstehen und seine eigene Technik auszubilden oder zu verfeinern. Und um überhaupt in die Lage versetzt zu sein, etwas selber zu machen. Dann könnte der Kreativätsfaktor in Form von Phantasie dazu kommen, um sich mit eigenen Ideen die Anleitungen zu Eigen zu machen.
Das, was ich da beschrieben habe, betrifft also eher den Teil dessen, was man umgangssprachlich für Kreativität hält. Deko, Basteln, Nähen, Stricken...
Ich halte dieses Selbermachen für ungemein wichtig.  Selbstwirksam zu sein, etwas "Eigenes" zu schaffen ist wichtig für das Selbstwertgefühl.
Egal auf welcher Ebene das Selbermachen passiert. Brotbacken, Kochen (!), Kleidung nähen, Dinge im Haushalt reparieren, Fahrradfahren statt Auto ...

Das Motto des Evangelischen Kirchtags in Hamburg  (bis Sonntag) lautet:

"Soviel Du brauchst".

Dazu habe ich gestern eine interessante Radiosendung gehört. Sie ist als Podcast vom 03.05.2013 nachhörbar.
Gast war Harald Welzer, Autor des Buches "Selbstdenken, eine Anleitung zum Widerstand".
Es stellte sich die Frage (auch an die Zuhörer), wie man denn feststellen kann, wie viel man wirklich braucht.  Welche Bedürfnisse haben wir überhaupt? Wann sind sie erfüllt?

 Und dann?

Dann setzt die Maschinerie der Industrie und Vermarktung an. Wenn unsere Bedürfnisse befriedigt sind, wird es schwierig für die Wirtschaft.
Dann kommt es zur Verführung mit all diesen wunderschönen Dingen... Werden die Dinge dann noch wunderschöner? Wird es uns dann zu leicht gemacht, zu einem eigenen selbstgemachten Produkt zu kommen?

Wird uns hier vielleicht unsere Kreativität aus den Händen genommen?

Hier greift unsere Selbstverantwortung, die Kunst des "intelligenten Lebens", um nicht all den Versuchungen zu erliegen und ein "richtiges Mass" zu finden. In der Diskussion mit den Zuhörern zeigte sich, dass das gefühlte persönliche Mass sehr subjektiv ist (ist deshalb auch der Kommunismus gescheitert?).
Lohnt es sich für den einzelnen, eine Stickmaschine oder anderes tolles Handwerkszeug anzuschaffen, nur weil ich hin und wieder... oder weil es mich auf den ersten Blick fasziniert.... (über)füllt es unsere Räume nicht eher?
Mangel macht kreativ!
Man könnte auch hin und wieder ein kreatives Erzeugnis kaufen!
Muß man alles selbst machen?

Mein persönliches, subjektives Fazit:

Kreativität als Idee für ein selbstbestimmtes und schöpferisches Leben ist mehr als aktuell und wichtig!
Kreativität, verstanden als intelligente oder achtsame Problemlösung.
Selbermachen mit Blick auf das, was wir wirklich brauchen, tut gut!

Ich spüre, dass sich aus diesen Gedanken noch viel mehr entwickeln kann, jeder hat einen anderen Blickwinkel aus seiner persönlichen Lebenswirklichkeit darauf. Ein Künstler, ein Händler, ein Kursleiter... eine Kreative.



Donnerstag, 2. Mai 2013

Wollen balde kommen...

... und nun sind sie auch da!
Ich gestehe, dass es mir Leid tun wird, wenn keine Frühlingspost mehr kommen wird...

Gabi hat diesmal die Zeile "wollen balde kommen" gestaltet.


Ganz feine, zarte Farben hat sie zusammengestellt. Ganz klar, es sind die Veilchen, die balde kommen wollen und nun da sind. Gabi schreibt, dass sie gerne näht und hat feine Papiere zu einem Nestchen für das wunderbar gestickte Veilchen zusammengenäht.


Ich finde es ganz wunderbar, dass wir auch in unserer Gruppe in den Genuss verschiedenster Darstellungstechniken kommen.




Und doch fügt sich sowohl farblich als auch in der Zartheit der Gestaltung alles harmonisch zusammen.
Ich bin gespannt, wie nächste Woche der leise Harfenton von Fern klingen wird...
Irgendwie ein Luxus, ich muss mir keine Gedanken darüber machen und darf trotzdem ein liebevolles
Geschenk erwarten.
Danke, liebe Gabi, für dieses wunderbare Geschenk der Woche! Ich mag es sehr.