Sonntag, 8. September 2019

Sommerpost 2019 - Woche 7 (meine Woche)





Sommerpost 2019, wieder einmal initiiert und betreut von Tabea Heinicker und Michaela Müller vom Projekt Post-Kunst-Werk. Ein Sommerjournal (Gummibandbuch) sollte es außerdem werden, ein Travellers Notebook oder auch Fauxdori genannt, um die 7 Hefte in Gummibänder einzuhängen und zu sammeln bzw. austauschen zu können.
Mein Heft wird inzwischen bei den anderen sechs Mitgliedern der Gruppe 3 angekommen sein , sodaß ich es jetzt hier zeigen kann.




Ich habe mit dem Gummibandbuch (rechts auf dem Foto, siehe auch unten) begonnen. Motiv der Sommerhefte sollte der Vogel sein. Gedruckt, gemalt, collagiert, was immer man will. Und Platz für Eigenes sollte die Gestaltung der Hefte bieten.




Meine Idee für den Vogel stand relativ schnell fest: die Möwe.
Ich mag sie, weil dann das Meer nicht mehr weit sein kann, sie gehören einfach zum Wasser.
Außerdem gibt sie mir Hoffnung, ich bin schon länger krank und warte nun auf meinen Reha-Termin auf einer Nordseeinsel. Und ich freue mich darauf.




Ich habe Ideen gesammelt, Möwenstudien betrieben (aus Büchern und auch bei Pinterest) , mit verschiedenen Techniken probiert.






Manches musste ich verwerfen, wie z.B. meinen Plan mit Transparentpapier.  Also hieß es, immer wieder nach Alternativen zu suchen. Pläne anpassen.
Machen Möwen ja auch, wenn sie hungrig sind.




Vorder-  und Rückseite des Heftumschlages sind auf dickerem Aquarellpapier gearbeitet. Für die Stoffmotive habe ich Haftvlies hinter Stoff gebügelt, die Möwe aufgezeichnet, ausgeschnitten, Papier abgezogen und vorsichtig auf das Papier aufgebügelt. Ein Umnähen der Umrisse habe ich der Leichtigkeit zuliebe gelassen, obwohl es mich schon sehr gereizt hätte. Das smaragdgrüne Meer habe ich mit Acryl aufgemalt, Wellenakzente sind mit einem Gelstift gesetzt.




Möwe in Aquarell , mit Fineliner und Acrylhimmel




Ein helles Japanpapier habe ich so zugeschnitten und gefaltet, dass Taschen entstehen und diese mit "Möwenfutter" gefüllt.









"Möwen sind ein Versprechen:  dass die Küste nicht mehr weit ist. Das war schon für die Seeleute so, als es noch kein GPS gab."




Den Strand habe ich mit Acrylfarben gemalt und die noch feuchte Farbe ganz leicht mit Sand von Binz/Rügen bestreut. Ich sammele Strandsand in kleinen Mengen.








Aus einem mit Acryl grundiertem Bogen Papier habe ich mit Hilfe von schnell selbstgezeichneten Schablonen MöwenBuchstaben ausgeschnitten und aufgeklebt.




 Hier habe ich die Möwe mit Gelstiften gezeichnet und das Wasser aquarelliert. Das Faltschiff ist gestempelt.




Mit der schon weiter oben gezeigten Schablone habe ich die Möwe mit weißer Acrylfarbe aufgestrichen. "Gefüttert" habe ich sie mit gestempelten Fischen.




"Möwen können 30 Jahre alt werden, manche sogar mehr. Allein die Jugend dauert einige Jahre, um so schön weiß zu werden, wie man sie schätzt."




                                                            Rückseite des Heftes




Alle fertig, eingepackt und abgeschickt.




Finale Sammlung:




                                                   Eingehängt ins Gummibandbuch:




    Passt, lässt sich gut schließen.




Herzlichen Dank nochmal an alle Postkünstlerinnen aus der Gruppe 3 für Eure Hefte, Ideen, Anregungen und Euer liebevolles Feedback !
Ein weiteres Dankeschön an Michaela Müller und Tabea Heinicker für die Idee, die Organisation und Betreuung der Sommerpost.
Kreativität, Gestalten, das Beschenktwerden und der Kontakt untereinander ist einfach soo wertvoll.



Ich verlinke zum Blog Post-Kunst-Werk


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