Sonntag, 30. Dezember 2018

Das war 2018



                        2018 war ein recht gutes Jahr, ein etwas entspannteres als die Vorjahre.




Meine Lieblingsburg Vischering, die ich mit Freundinnen und auch allein gerne besuchte, wurde nach der Rekonstruktion  neu eröffnet.

 


Richtig toll ist es dort geworden, zeitgemäß und doch ursprünglich.




 Ich bestaunte Kunstausstellungen von Markus Lüpertz und Leon Löwentraut dort.




Ich nahm an der Frühlingspost von Michaela und Tabea teil.  Das war praktisch die einzigste künstlerische oder kreative Aktion neben dem 12tel Blick. Mehr Zeit und Muße war einfach nicht drin.




Dafür ein Besuch bei einer sehr lieben, langjährigen Freundin am Meer, die mich immer wieder durch ihr unkonventionelles Denken inspiriert.




 Im Mai feierte meine Mutter ihren 80. Geburtstag.  Meine Eltern sind nach mehr als 30 Jahren Tätigkeit in meiner Geburtsstadt wieder in ihre alte Heimat zurückgezogen.
Familienfeiern finden dort gerne noch mit alten Freunden statt.



    Villenviertel im Wald.



Die alte Wirkungsstätte meines Vaters, eine psychosomatische Klinik, in deren Garten das Schwimmbecken auf der Anhöhe (ist leider zugeschüttet), der Pavillon diente uns als Umkleide abends oder am Wochenende...




Ein Spaziergang mit meinem Bruder führte an unserem ehemaligen Schrebergarten vorbei, der leider vollkommen der Verwilderung überlassen wurde. Unser Gewächshaus macht noch einen sehr stabilen Eindruck.



    Der Blutmond kurz vorm Start in den Urlaub mit meinem jüngsten Sohn.




Unser Schiff stach in See von Hamburg aus. Erste Station war Southampton, erstes Highlight Stonehenge.




Ein absolutes Sehnsuchtsziel: die Normandie. Auch wenn es nur ein einziger Tag war,  es wurde einer der allerschönsten Tage in diesem Jahr. Den ganzen Tag waren wir an verschiedenen Stränden und auf den Spuren der Alliierten, die 1944 von hier aus die Befreiung Europas von den Faschisten begannen.




    Pointe du Hoc.




    Amerikanischer Soldatenfriedhof am Omaha-Beach.




Über Belgien (Seebrügge) ging es weiter nach Rotterdam.




     Liebste "Mutprobe" auf dem Skywalk des Schiffes, täglich.




Geburtstagsausflug  zur Burg Vischering und zu den Wildpferden in Dülmen.




Schildkrötengucken an meinem 12tel Blick:




Meine Sehnsucht nach Meer siegte, die freien Tage, während der mein Sohn mit seinem gesamtem Berufskolleg in Rom auf Entdeckungsreise weilte, auf Norderney zu verbringen.




Milchbar bei bedecktem Himmel. 




Surf-Cafe. Das Wetter war Ende Oktober alles.Windig, blauhimmelig,  voller Glück.




Mt meinem Leihfahrrad kam ich viel und überall herum. Auch zur weißen Düne und zu allen Thalasso-Plattformen.




Das Leben war federleicht und voller Gelegenheit, meiner inneren Stimme zu lauschen, Ruhe zu finden, Bewegung, Meeresrauschen und salzige Luft zu genießen.




In dem kleinen Gästehaus, wo wir schon im Vorjahr waren, duftete es am Morgen schon nach frischgebackenem Brot und Kuchen. Es war einfach ein Genuss, Zeit für ein hausgemachtes Frühstück zu haben.




Den Rest des Jahres zehrte ich davon, froh auch über die begeisterten Erzählungen meines Sohnes aus Rom, und die Erfolge meines älteren Sohnes im Studium, der ja seit einem Jahr in eigener Wohnung lebt und die gemeinsame Begeisterung über den Weltraumflug unseres deutschen Astronauten.




Ich bin zufrieden mit 2018, auch wenn es Einschränkungen gab und kraftvolle Gefühle wie Wut über Dummheit - es war ein gutes Jahr. Danke, 2018.




Ich liebe das Meer und es liebt mich. Gruß aus dem Meer, ein Perlenquallenherz, gefunden zum Abschied am Strand.


Alles Gute Euch für 2019!



Kommentare :

  1. So schöne Fotos! Ein wunderbarer Rückblick.
    Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins Neue Jahr
    LG susa

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  2. Ein ebenso gutes Neues Jahr wünsche ich dir!
    LG
    Astrid

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  3. Liebe Sabine,
    mögest Du in 2019 viele kleine und große Momente haben, in denen Du spürst, dass Du zur richtigen Zeit mit den richtigen Menschen am richtigen Ort bist.
    Dein Jahresrückblick ist klasse. Er erweckt Erinnerungen in mir, im August 2015 war ich mit meiner besten Freundin auf Norderney, wir saßen jeden Abend in der Milchbar und schauten auf das Meer. Nach dieser Reise hatte ich endlich den Mut eigene Wege zu gehen.
    herzlich Margot

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