Sonntag, 14. Oktober 2018

Dülmener Wildpferde in der Oktobersonne



    Das schöne Wetter nutzend habe ich den Wildpferden einen Besuch abgestattet.




    Sie leben ungestört als Herde im Merfelder Bruch bei Dülmen in Nordrhein-Westfalen. Im Wald und auf  Wiesen. Besuchertage sind nur am Wochenende oder Feiertagen.
Man fährt einige km abseits der Ortschaften durch den Wald auf eine Lichtung, bis man das geschützte Wildpferdegebiet erreicht.




Die Betreuung der Wildpferde besteht faktisch nur aus Heu-Fütterung bei extremer Kälte und dem Fang und der Versteigerung der einjährigen Hengste im Mai . Zur Vermeidung von Revierkämpfen und Inzucht.



Ansonsten sind die Pferde der natürlichen Auslese und ihrem Schicksal überlassen, auch bei Geburt und Krankheit. Das hat sie zu einer der härteten und anspruchslosesten Rassen gemacht.




Wenn man Zeit hat und sie beobachten kann, bemerkt man, dass es Gruppen gibt, die mit Rücksicht und Voraussicht miteinander umgehen. Gutmütige Tiere.





    Hat ein Fohlen Durst, bleibt die ganze Gruppe geduldig stehen und wartet.




Andere haben das Bedürfnis, sich im sandigen Boden zu wälzen und sich dann ausgiebig auszuschütteln.




An diesem schönen, sehr warmen Oktobersamstag wandern sie fast alle nach und nach zur Badestelle.




Immer nur ein paar betreten das Wasser und plantschen ausgiebig, wenn sie genug haben und wieder ins Trockene gehen, kommen ein paar andere nach.




Ach ja, so ein Bad im Sonnenschein ist schon fein.










Sehr groß sind die Tiere nicht, Stockmass ist so etwa 130 - 135 cm.




    Es scheint nochmal Nachwuchs zu geben.










Immer wieder schön hier.




Zurück gehts, Eicheln fallen ständig von den Bäumen. Witzig, ich gehe auch gleich "Schwimmen", zum "Wasserballett" (wie ich die Wassergymnastik liebevoll nenne), ich möchte ja auch fit bleiben.












Samstag, 13. Oktober 2018

12tel Blick September 2018


Den Post habe ich vorbereitet, aber vergessen, zu veröffentlichen. Ich gerade Streßgeplagte . Ja, auch pünktlich gemacht sind die Fotos. Der Vollständigkeit halber liefere ich halt nach.




Die Zwergenwacht sorgt dafür, dass kein Unbefugter Besucher/Anwohner den Steg in Richtung Wasser verlässt. Wohnen hier vielleicht die beiden großen Schildkröten, die ich schon zweimal beobachten konnte??




Der Wasserstand ist schon etwas höher als im letzten Monat.




Vorherrschende Farbe ist immer noch Grün. Das wird wohl in 2 Wochen anders sein. Ganz sicher.







Nein, heute seh'  ich die beiden Schildkröten nicht im Wasser.




Auch die Ems führt wieder mehr Wasser. Bin gespannt auf's nächste Mal.








Freitag, 7. September 2018

Eine Woche auf dem Meer



Eine Woche auf einem Schiff, das 2017 in Japan gebaut wurde, zusammen mit bis zu 3300 Passagieren, ein Schiff, 300 m lang, mit 17 Decks. Eine Woche Hotel auf dem Meer, fast jeden Tag in einem anderen Land oder einfach auf dem Meer. 




War gar nicht so schlimm. Oder so  spießig, wie es vielleicht klingt.
Wir konnten sogar "übers Meer gehen", auf gläsernen Wegen in großer Höhe, eine echte Überwindung am ersten Abend. Es war ganz einfach eine wunderbare Auszeit vom Alltag.




Wir mögen Privatsphäre und konnten auf unserer Veranda in der Hängematte liegen und den Sonnenuntergang beobachten.




Es gab leckeres Essen, wenn man sich denn einmal auf dem Schiff zurechtgefunden hat und einen gescheiten Platz bekam. Das war am Anfang eines der wenigen Problemchen an Bord.




Durch die Größe des Schiffes war immer für ausreichend Bewegung gesorgt. Langeweile ?Fehlanzeige.




Das Personal auf dem Schiff, d.h. die Kabinenstewarts, das Personal in den Restaurants, stammte aus vielen Ländern, überwiegend aber von den Philippinen. Freundliche und fröhliche Leute, sehr aufmerksam.





Agnes, unsere Kabinenstewardess, überraschte uns fast täglich mit gefalteten Handtuchtierchen.




Fürs "Partyvolk"gab es genügend Abwechslung. Wir wanderten abends lieber übers Deck oder ruhten uns von unseren Ausflügen aus.




Sicherheit wird absolut groß geschrieben. so ging's mit einer Übung mit Schwimmwesten noch vor dem Ablegen los. Jeder, der an oder von Bord ging, wird registriert per  Bordkarte, mehrfach.
Jeder, der an Bord geht, desinfiziert sich die Hände. 




Am Morgen gibt es leckeres Frühstück als Grundlage für einen spannenden Landgang.




                           Restaurant im italienischen oder - unten- im asiatischen Stil.










Ein Casino und recht viele Glücksspielautomaten stehen zur Verfügung.




                                               Ein Sektbar mit fabelhaftem Ausblick.








                                                       Ausblick am Bug.




      Huh, eine Nachtbar!




    Für die Jüngeren eine Disco.







Unser Abenteuerspielplatz waren eindeutig die beiden Skywalks auf dem zweithöchstem Deck .








                                                                        Kletterpark




Man findet schon recht schnell seine Kabine wieder, wenn man die Logik des Schiffes erkannt hat.




Bei den Restaurants ist es praktisch egal, wo man isst.  Immer im gleichen oder öfter mal was anderes.




Fazit: Kann man wieder machen, wenn man unkompliziert an Orte kommen möchte, die einen interessieren, wenn man klug bucht (Preis).
Die Bedürfnisse der Passagiere sind halt unterschiedlich, manche Menschen bleiben die ganze Zeit an Bord. Wir sind Landgänger, wollen was neues sehen und erleben.
Für uns war es ein angenehmeres Rundreisen als mit einem Bus, es gab immer ein bisschen Meer, die Kabine war top, es fühlte sich immer wie Urlaub an.
Das Schiff bereitet sein Wasser selbst auf, hat eine "Kläranlage", die nächste Generation soll noch umweltschonender sein.
Und das wichtigste: ich war endlich in der Normandie. die noch viel schöner ist, als ich sie mir vorgestellt habe. Das nächste Mal: nur Normandie und Bretagne!