Sonntag, 30. März 2014

Nur ein Augenblick

Vögel lieben Musik

....durch die offene Terrassentür zu Besuch bei mir am Sonntagmorgen:


Ein Rotkehlchen!  Nach kurzem Aufenthalt hat es problemlos wieder den Weg nach draußen gefunden...

Mittwoch, 26. März 2014

Frühling, die Zweite

Im Moment fahren keine Busse, auch andere Menschen streiken - aber das Post-Häschen hoppelt munter und fleissig durch den teilweise sehr dichten Nebel. Respekt!




                        Das ist Frühlingspost aus Magdeburg, von Fine. Ihr Blog heisst fineluise.
              "Besagter Lenz ist da" lautet ihr Stichwort, nach einem Gedicht von Erich Kästner....

                                        Danke, liebe Fine für Deinen gestempelten Frühling!




Frühling - die Hühner berauschen sich wieder an den blauen Trauben- oder Perl-Hyazinthen...



 ... vor der Haustür blühen sie in weiß... ich liebe sie jedes Jahr wieder. sie wären auch ein schönes Stempelmotiv!



Und gestern kam noch eine große Überraschung hier an, die Nr. 82 aus Michaelas Projekt "365 Tage - jeden Tag eine Postkarte". Heute hat Michaela hier über diese zauberhaften Schmetterlings-Fische geschrieben... Auf den ersten Blick fand ich, dass diese Schmetterlinge eine wunderschöne Flügelform haben, auf den zweiten Blick bewahrheitet sich die mystische Vermutung, oder vielleicht auch eine naturwissenschaftliche, dass alles Leben aus dem Meer kommt... welche wunderbare Symbiose und Metamorphose.



                    Wunderschön!  Vielen lieben Dank, Frau Müllerin!

Donnerstag, 20. März 2014

Frühlingspost - es ist wieder soweit !!


Wie im vergangenen Jahr auch, ist Michaela Ideen- und Gastgeberin der Frühling mail art.
In diesem Jahr sollte alles von vorne bis hinten selbstgemacht sein. Außerdem preiswert, aber wertvoll sein. Wie Handarbeit eben ist.
Muster oder Motive werden selbst entworfen und gedruckt, das Endergebnis soll als Postkarte verschickt werden.

Inzwischen müssten meine Karten alle angekommen sein...

Mustern ist ja eigentlich einfach. Motive entwerfen braucht Inspiration. Stempel selbst herstellen - dafür hatte ich mir trotz Interesse noch keine Zeit genommen.

Also war es folgerichtig, mich ins Frühlingsgetümmel zu stürzen. Dummerweise stand mein Name wieder einmal ganz oben auf der Liste und es waren etwa 10 Tage Zeit zum Handeln, wenn alles pünktlich ankommen soll.

Meine 12tel- Blick-Shooting war Inspiration genug:


Kirschblüten. Wie eine weiß-rosa Wolke pusten sie den Frühling übers Land. So zart, fragil, so anmutig und überzeugend.

Die Blütenblätter flattern bald wieder einzeln im Wind herab vom Baum, deshalb habe ich sie einzeln aus dem Stempel geschnitzt.


Mangels besserer Alternativen habe ich ein einfaches weißes Pelikan-Radiergummi verwendet. Mit meinem neuen Cutter vom "Kaffeekontor" war es kinderleicht und einfach zu bearbeiten.


Ich hatte mir erst Postkarten-Rohlinge besorgt, dann aber doch lieber Aquarell-Papier verwendet.
Den Untergrund habe ich mit der Rolle und Acrylfarben gefärbt. Gleich für alle zusammen auf einem Bogen, später dann portionsgerecht zerschnitten. Außerdem habe ich dabei gleich mal mit Erfolg mein Gesso ausprobiert...


Ich hatte vorher auch Aquarell oder Pan-Pastell als Untergrund ausprobiert. Das Walzen war aber eindeutig unterhaltsamer und vom Ergebnis her mein Ding.
Der Zweig stammt jetzt nicht von einem Kirschbaum, sondern von meinem Liebesperlenstrauch.
Bestrichen mit Siena gebrannt lieferte er schöne Abdrucke.


Den gewalzten Untergrund habe ich dann mit den Blütenblättern bedruckt, unregelmäßig, mit verschiedenen Rosa-Tönen, das machte es einfach lebendiger. Zum Schluß habe ich doch noch ein kleines Blümchen geschnitzt und in blau-weiß dazwischen gestempelt.
Gestempelt habe ich mit Acrylfarben. Das Radiergummi hat genau bis zum Ende durchgehalten, jedenfalls beim kleinen Blümchen. Ich hätte keine Zeit mehr gehabt, mir Farben zum Drucken zu besorgen. Ich mag Acryl, habe es in vielen Farbtönen da. Es sollte ja keinen Streß machen und preiswert sein.
Es ist eher ein Motiv, oder wie beim Stoff ein "Rapport" geworden, also ein Muster, was sich wiederholt...
Ich bin zufrieden. Es gibt ja unendliche Möglichkeiten, zu diesem Thema etwas darzustellen und eine davon ist diese hier!
Das Ergebnis als Postkarte zu verschicken, war eine gute Idee. So lag die Konzentration ganz auf dem Muster und schützte vorm "Verzetteln" (obwohl ich die kleinen Beigaben zu den vergangenen Postaktionen doch sehr geliebt habe).

Ich fand es übrigens spannend, dass sich meine Sehnsucht nach Japan mal wieder gemeldet hat... obwohl die Inspiration dazu ganz in der Nähe passierte.

Und nun freue ich mich auf die anderen Ergebnisse aus meiner Gruppe....

Sonntag, 9. März 2014

Zwölftel-Blick 2/12


Anfang Februar habe ich an einem wunderschönen sonnigen Sonntagnachmittag meine ersten Zwölftel-Fotos gemacht, die eigentlich für den Januar gedacht waren.
Heute war wieder so ein herrlicher Tag. Und wieder ist es etwas später, kein Februar mehr.
Gleich morgens nach dem Brötchenholen habe ich meine erste Station aufgesucht. Nö. Das Licht passte überhaupt nicht...
Also habe ich auf den Nachmittag gewartet. Der ist soo schön geworden, dass ich mir sicher war, in Hamm am Kurpark keinen Parkplatz zu bekommen. Irgendwann werden die vielen Menschen doch wohl Kaffee-Durst bekommen!

Ich hätte mich ja auf den Flussblick beschränken können:


 Aber ich dachte an Mickey, die Hansedeern.  Sie hätte gerne den Elefanten wiedergesehen...
Als ich ihn sah, habe ich mich richtig gefreut:


Entgegen meiner Erwartung: er war schon feingemacht und bepflanzt! Ich habe ihn kaum wiedererkannt, kein Moos mehr... so hatte er mir auch gefallen...


Hübsch, nicht wahr?   Schöne Grüße an Mickey!


Meinen zweiten "Elefanten" (eine Dame?) habe ich auch besucht. Das kleine Mädchen da hüpfte begeistert über die grünen Wiesen. So habe ich auch mal ausgesehen, genauso...


Die japanischen Zierkirschen standen in voller Blüte - Anfang März!!


Atemberaubend schön, Kirschblüten-Hanami.



Zuhause im Garten, das liebste meiner frühen Blümchen: ein honigsüß duftendes Veilchen. Ein Abkömmling einer Pflanze meiner Großeltern, zu meiner Taufe als Sträußchen gebunden.

Schön war's heute... und inspirierend für die Frühlingspost.
Einem alten Muster folgend darf ich in meiner Gruppe anfangen. Und das schon in der übernächsten Woche! 


Mittwoch, 12. Februar 2014

Encaustic-Experimente

Manchmal treffe ich mich mit Freunden und wir probieren gemeinsam alles mögliche Kreative aus.
Diesmal: Encaustic. Zu deutsch: Wachsmaltechnik.
Man kann ja allerhand spezielle "Werkzeuge" und Material dazu erwerben, aber wir haben es uns erstmal ganz einfach gemacht.

Für den Anfang reichen:

-  Wachsmalblöcke, die möglichst Bienenwachs enthalten (z.B. von Stockmar)
-  ein kleines, preisgünstiges Bügeleisen ohne Dampffunktion
-  Fotopapier
-  eine Damenstrumpfhose, oder -socke aus Nylon
-  Zeitung als Unterlage

Das Wachs wird auf das Bügeleisen aufgetragen (eine mittlere Hitze auswählen) und dann auf das Fotopapier gebracht. Man kann es auftupfen oder großflächig verteilen. Die aufgetragene Wachsmalfarbe trocknet schnell und läßt sich immer wieder mit dem Bügeleisen  erhitzen und anders gestalten, mit neuen Farben kombinieren...

Zum Schluss kann man das Bild mit dem Strumpf blank polieren.
Das Ergebnis erscheint dann fast in 3D. Ich war begeistert und das Experimentieren hat Spaß gemacht. Hier ein Blick auf meine Ergebnisse:


"Im Regenwald"



"Im Reich der Schneekönigin"


"Sommer"



Probiert es doch mal aus, wenn ihr mögt!


Dienstag, 4. Februar 2014

short stories # 2 - Freundschaft


Eine feine Sache.  Kann lebenslang tragen aber auch schmerzlich enden, Konfliktpotenzial überhaupt nicht ausgeschlossen.
Freundschaft ist eine Beziehung zwischen zwei Menschen. Man teilt etwas miteinander und wird Teilhaber am Leben des Anderen.
Man teilt so etwas Sensibles wie Stärken und Schwächen, Begeisterung , innere Werte, eine bestimmte Entwicklungsrichtung.

Wir Menschen suchen von Natur aus und lebenslang Beziehungen, um Verbundenheit und Zugehörigkeit zu erleben, aber auch um in diesen Beziehungen Freiheit, Selbstentfaltung und Entwicklung eigener Kompetenzen zu erleben.

Wir brauchen also Freunde und fühlen uns einsam, wenn wir keine haben, wir wollen uns austauschen, gemeinsam Pläne schmieden und etwas erleben, zusammen Spaß haben und uns gegenseitig unterstützen.



Man kann sich bei allen möglichen Gelegenheiten kennenlernen und entdecken, dass man gemeinsame Interessen hat, dass die "Chemie" stimmt.
Oft ist man auch in derselben Lebensphase wie der andere, man lernt meist als Mutter eher andere Mütter kennen...

Manche Leute sagen auch, dass Freunde sogar wichtiger oder wertvoller sein können als Familie.

Ich habe Freunde, die aus ganz unterschiedlichen Lebensphasen stammen, aus Zeiten, in denen es für mich leicht und einfach war und auch aus Zeiten, in denen es überhaupt nicht rund lief und dicke Felsbrocken auf meinem Weg lagen.

Einige meiner Freunde wohnen ziemlich weit von mir entfernt. Manchmal sehen wir uns Jahre lang nicht - aber es fühlt sich sofort vertraut an, wenn wir uns wiedersehen.
Ist ja nicht so, dass wir keinen Kontakt haben. Interessanterweise hat fast jeder einen bevorzugten Weg, in Verbindung zu bleiben, mal bedarf es der Briefform, mal sind es emails oder auch sms, manchmal telefoniert man oder tauscht liebevoll ausgesuchte Kleinigkeiten aus. Den Weg der Kommunikation des Anderen zu akzeptieren, ist auch schon Pflege der Freundschaft.

Und immer ist da das Gefühl, ich habe mir ein Netz gewebt. Menschen, die da sind und mich kennen, wie ich bin. Bei denen ich jederzeit klingeln kann, wenn ich in der Nähe bin... ob es nun in Hamburg, Wilhelmshaven, Dortmund, Basel oder Japan ist (Liste ist unvollständig!!).

Für mich ist es wichtig, wahrzunehmen, wie es mir mit der Freundschaft geht, ob da neben der Verbundenheit und Zugehörigkeit auch noch Eigenständigkeit und Individualität sein darf.
Genauso bemühe ich mich, die individuellen Bedürfnisse und Gewohnheiten der anderen Seite zu erkennen und zu akzeptieren.

Ich finde es auch gut, wenn man ab und an mal schaut, welche unausgesprochenen Erwartungen man an die Freundschaft hat und ob diese vielleicht auch aus nichtgelebten Bedürfnissen resultieren und gar nicht in dieser Freundschaft erfüllbar oder erlebbar sind.

Ich lebe mein Leben und du lebst dein Leben.
Ich bin nicht auf dieser Welt, um deinen Erwartungen zu entsprechen –
und du bist nicht auf dieser Welt, um meinen Erwartungen zu entsprechen.
ich bin ich und du bist du –
und wenn wir uns zufällig treffen und finden, dann ist das schön,
wenn nicht, dann ist auch das gut so.
(Fritz Perls)
Hier ist, etwas überspitzt dargestellt, der Wunsch zu erkennen, sich in Beziehungen auch abgrenzen zu dürfen und  nicht nur den Erwartungen des Anderen genügen zu müssen, was unweigerlich zu Frust führen würde.

Thich Nhat Tanh (buddhistischer Mönch) hat dieses "Gedicht" sehr schön ergänzt, um nicht nur den individuellen, sondern auch den gemeinsamen Aspekt einer Freundschaft zu betonen:

                                                          Du bist ich und ich bin Du.
                                     Zeigt sich nicht deutlich, dass wir miteinander verbunden,
                                                     ineinander verwoben sind?
                                              Du riefst die Blume in Dir,damit ich schön werde.
                                     Ich verwandle den Unrat in mir, damit Du nicht leiden musst.
                                                  Ich unterstütze Dich; Du unterstützt mich.
                                             Ich bin auf der Welt, um dir Frieden zu schenken;
                                                Du bist auf der Welt, um mir Freude zu sein.


Es ist einfach schön, Freunde zu haben, sich gegenseitig zu unterstützen und auch ehrliches Feedback   zu bekommen, Freud und Leid miteinander teilen zu können.

Sonntag, 2. Februar 2014

Auf der Suche nach dem 12tel Blick

Ich möchte auch gerne an Tabeas Aktion "12tel Blick" teilnehmen.
Man sucht sich einen "Ausblick", den man das ganze Jahr über, Monat für Monat, vom selben Standpunkt aus, fotografisch festhält. Spannend, die Veränderungen festzustellen....



Aber welchen Blick???

Mein Garten?  Irgendwo, wo ich jeden Tag vorbeikomme?  Einen Blick, den ich mir öfter gönnen möchte? Dann muss ich jeden Monat an einem bestimmten Tag da hinfahren. Schöne Vorstellung, aber ich glaube nicht, dass ich an jedem 20. oder 23. auf meine Lieblingsinsel fahren kann.

Heute habe ich mir für die Motivsuche in der Umgebung  Zeit genommen, die Lichtverhältnisse (Sonne!!) waren gut.


Schöne, alte Bäume?


Der Kurpark?


Der bepflanzte Elefant im Kurpark? (Der im Moment bemitleidenswert, wie ein gerupftes Huhn aussieht!!)


Das Gradierwerk mit dem Elefantenbaum im Vordergrund?


Wahrscheinlich wird es dieser Blick... die "Werse" mit oder ohne Enten. Standpunkt dritter Brückenpfeiler von rechts gezählt.

Ganz schön mutig wäre aber auch ein monatlicher Blick auf meinen Schreibtisch oder in mein Skizzenbuch. 

Ich nehme mir die Freiheit, darüber nachzudenken.




Montag, 20. Januar 2014

paper doll

Am Wochenende war ich mal wieder auf einem meiner Lieblingswasserschlösser, der
 Burg Vischering in Lüdinghausen. 


Hier sommerlich....


Schön alt, schön im Wasser gelegen und zu jeder Jahreszeit ein Blickfang, etwas für die Sinne.


Auch jetzt. Zauberhaft.  Frischer Duft aus der uralten Schlossbäckerei zog uns an... mmhhhh.
Als ich heute morgen meinen Kofferraum öffnete, duftete es immer noch verführerisch, obwohl ich das Brot doch sofort mit meinen Söhnen verspeist hatte...

Nun gab es ja noch eine Aufgabe, eine Prinzessin aus Papier herzustellen .... eine ganz einfache...
welche Inspiration wäre da besser als ein Schloß?



So eine Papier-Prinzessin hat den Vorteil, dass man sie schnell woanders unterbringen kann, wenn ihr auf der Zugbrücke abends zu kühl wird.... hier vielleicht?


  Oder hier:


Samstag, 11. Januar 2014

Snail mail


Mein Blog ist ja noch recht jung und diese gute Sitte war mir noch unbekannt:
Weil ich bei Eva den ersten Kommentar auf ihrem niegel-nagel-neuen Blog hinterlassen habe, bekam ich eine snail mail (Schneckenpost), so richtig per Brief und in echt, handgemacht. Nur für mich.
Und für euch zum Anschauen. Weil sie so schön ist.

Eva war die Nummer 3 in unserem Adventskalender, damals noch ohne Blog.

















Danke für dieses coole Huhn! Das Jahr geht ja schon mal sehr gut los.
Dir auch viel Freude, liebe Eva, mit Deinem neuen Blog!


Montag, 6. Januar 2014

Sei willkommen, neues Jahr!

In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal mein Augenmerk bewußt auf die Rauhnächte gelegt, die 12 Tage und Nächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag.
Da ich außer einigem an Aberglauben (z.B. auf keinen Fall Wäsche waschen..) noch nicht viel über die alten Bräuche und die Bedeutung dieser magischen Zeit wusste, habe ich mir zur Unterstützung ein Buch gekauft:


Für mich war das vergangene Jahr ein Jahr voller tiefgreifender Veränderungen und es war mir wichtig, einen guten, ruhigen Abschluss zu finden, mich auf Kommendes einzustimmen und für Neues zu öffnen.
Es war wohltuend, sich täglich in einer ruhigen Stunde mit dem Buch zu beschäftigen. Jedem Tag war ein einzelnes Kapitel mit Erklärungen zu alten Bräuchen gewidmet. Meditationen (die mich sehr stark an die Praxis der Achtsamkeit erinnerten) und jeweils ein Märchen rundeten den Tag ab. Die Märchen sind besondere - sie beschäftigen sich mit düsteren Gestalten, seltsamen Tieren, die in der Rauhnachtszeit die Gabe haben, zu sprechen …. Mystik pur. Eine wunderschöne, anrührende  Phantasiereise war auch dabei.

Märchen liebe ich seit Kindertagen. Ich habe mich als Kind förmlich von Märchen "ernährt", die Bücherregale in unserer kleinen Bibliothek hin und her gelesen. Ich besitze noch heute so viele (eigene) Märchenbücher, dass ich 5 Jahre lang jeden Abend ein anderes Märchen vorlesen könnte.

Märchen und Mythen sind eine wichtige Quelle für unsere Entwicklung, sie beginnen meistens mit problematischen Situationen (Hänsel und Gretel…) und zeigen dann kreative, märchenhafte Wege zu deren Lösung auf. Märchen haben einen hohen Symbolgehalt, und jeder hat seine eigene Anschauung für deren Deutung … Märchen sind praktisch ein frühes Medium, um zu erfahren, dass es normal ist, auch mal Probleme zu haben … zuzuschauen, wie es anderen damit ergeht und wie sie zu einer Lösung gelangen, bzw. eigene Lösungen zu entwickeln.

Ich habe als kleines Mädchen versucht, die Illustrationen in meinen Märchenbüchern selbst zu zeichnen  oder nachzuzeichnen und hatte sogar meine erste "Ausstellung" in der Grundschule damit… was liegt näher, als folgende Gelegenheit beim Schopfe zu packen :


Ich habe seit einiger Zeit ein Buch von Carla, weil mich ihre Art, zu zeichnen und ihre unbändige Kreativität faszinieren. 
Ich belege einen Jahres-Online-Kurs bei Carla Sontheim und werde, genau wie bei den vergangenen Mail-Art-Aktionen des letzten Jahres, Gelegenheit zu neuen Kontakten haben, andere Interpretationen des gleichen Themas erleben dürfen, mich inspirieren lassen und - nicht zuletzt- durch einen Zeitplan an die Gestaltung unterschiedlichster Märchenaspekte gehalten sein…. vielleicht begegnet mir bei dieser Gelegenheit auch die "kleine Meerjungfrau".
Ich freue mich sehr darauf… ich weiß, dass mich Kreativität und Austausch in schwierigen und auch weniger schwierigen Zeiten nähren.

Ich wünsche Euch allen ein wunderbares und kreatives Jahr!






Freitag, 27. Dezember 2013

Nachtrag zur Adventspost - 22. und 23. Dezember 2013

Heute, am 27.12.2013, entschloss sich der gelbe, grummelige Postzwerg endlich, die gesammelten Schätze aus seiner Höhle freizugeben. Überarbeitung und Konzentrationsmangel führten wohl zu dieser Ansammlung.
Na ja, nicht schlimm, manchmal freut man sich ja über verspätete Post noch mehr, man hat einfach mehr Zeit und Ruhe zum Freuen.

Also, liebe Tanja, es ist alles gut.

Und hier präsentiere ich die Werke Nr. 22 und 23 , erschaffen von Tanja vom Blog
                                                       
                                                         Neues vom Schloss



                                             Nr.22:



                                                                       Nr. 23:



Danke, liebe Tanja! Nun ist die Sammlung komplett.
Schön, dass ich dabei sein konnte, es war der schönste Adventskalender, den ich je hatte.
                 
                  Danke euch allen!




Dienstag, 24. Dezember 2013

24. Dezember 2013

Zum Ende der wunderbaren Adventspost, die von Tabea Heinicker organisiert wurde und auch dort zu besichtigen ist, hatte ich heute morgen die Freude, den Beitrag der wunderbaren

                                                        Frau Wien

zu öffnen. Ich schleiche schon eine Weile um ihren Brief herum und ich freue mich, dass sie in unserer Gruppe 3 den Heiligabend übernommen hat…. ja, ich besitze sogar ein Buch von ihr…


Was Meike schreibt, kann ich voll unterstreichen…


…und ihre Marke finde ich fröhlich, witzig und typisch "Frau Wien".
Hach, wie freue ich mich darüber… Danke, liebe Meike!!!

Ich wünsche Dir und allen meinen Lesern fröhliche Weihnachten! Habt ein paar schöne, ruhige Tage!



Ich werde mich ab heute dem Phänomen der Rauhnächte widmen. Das vergangene Jahr, das für mich viele unerwartete Wendungen und Veränderungen brachte, verdient es, achtsam zu Ende gebracht zu werden, damit das, was nun Realität ist, so akzeptiert werden kann wie es ist und Raum für neue Entwicklungen im nächsten Jahr geschaffen werden kann.
Vielleicht schreibe ich ja mal was zu den Rauhnächten…. (Aberglaube gehört aber nicht zu meinem Inventar)…

Habt eine schöne Zeit!


Samstag, 21. Dezember 2013

20. und 21. Dezember 2013

Heute hatte ich die Freude, gleich zwei Briefe öffnen zu dürfen, einen von gestern, den mir ein abgehetzter, kleiner gelber Postzwerg heute morgen in die Hand drückte… arme Wesen, so überlastet gerade…und natürlich den Brief für heute!

Ich präsentiere den Beitrag Nr. 20, den Anna vom Blog annaneebar liebevoll angefertigt hat:


Ach ja, das habe ich auch gern gemacht, den Rücken nach dem Schlittenfahren an den warmen Ofen gelehnt, strickend auf die Eisblumen am Fenster geschaut…. Eisblumen hat man ja gar nicht mehr heutzutage….


Ich hatte früher mal eine Kollegin, die mir erzählte, dass sie bei 20 Grad minus sogar glitzernde Wände und Federbetten hatte…. war wohl nicht so gut isoliert wie heute. Öfen hatte man ja im Schlafzimmer auch keine. Früher, als ich noch klein war…. nee, so alt bin ich nun auch noch nicht. Bei uns war es etwas anders…


Sehr, sehr hübsch gemacht, liebe Anna… wirkt echt!


Danke, Anna, für Deine Eisblumengeschichte, die auch meine eigenen Erinnerungen wieder geweckt hat!


Nun präsentiere ich die Nr. 21! Tataa!!

Barbara vom Blog barbarabeesblog erfreut uns heute mit gar schönen Vorstellungen von Behaglichkeit:


Eine Collagenkarte zum Thema Wald (von Barbara selbst gestaltet) :


Sehr schön -  und nun die Marke selbst:


Behaglichkeit pur. Junge, kuschlige, verspielte  Füchslein im hellen Lichtschein, golden glitzernde Zweige….

Danke, Barbara, die Vorstellung gefällt mir sehr...