Sonntag, 29. Oktober 2017

12tel Blick im Oktober 2017



Zwischen dunklen Regen- und Sturmwolken habe ich doch noch etwas blauen Himmel für meinen 12tel Rundgang gefunden.




Der kleine LorbeerBaum am Eingang trägt rote Früchte, ansonsten sehe ich gleich nur noch die typischen Farben des vergehenden Herbstes: gelb, braun und grün.




Huch, was für ein Modder in den Springbrunnenbecken, die nun schon abgestellt sind. Das Laub versinkt im Schlamm.




Alles vergeht, der Lauf der Dinge.
Meistens erzähle ich euch bei diesem Rundgang, was mich zur Zeit beschäftigt.




    Zwei Wochen freie Zeit liegen gerade hinter mir. Urlaub streng genommen.
    Das Wichtigste für mich war, Zeit zu haben. Zeit, um Dinge erledigen zu können, wie Haus,     Garten,  Auto und Mensch "winterfest" zu machen. Liegengebliebenes erledigen zu können.




    Wir fahren in den Herbstferien gerne an die Nordsee. Diesmal passte es leider nicht.
    Der große Sohn zieht aus (Hilfe ist da willkommen), der jüngere Sohn macht Fahrschule (teuer).

 


    In den letzten beiden Wochen tat es mir gut (ich muss beruflich meist sitzen), körperlich zu Hause zu arbeiten, etwas fertigzubekommen, Fenster zu putzen, den Garten umzugraben, neue Pflanzen für den linken Gartenflügel auszuwählen und zu pflanzen. Bevor es kalt wird.




    Das Wetter war fein dazu. Es tat gut, die Pausen auf der Terrasse zu verbringen und die Sonne
    auf dem Gesicht zu spüren.




    Dieser Tage erlebe ich auch gerade,wie es sich anfühlt, wenn das Nest leerer wird.
    Mein ältester Sohn renoviert zusammen mit seiner Freundin die erste gemeinsame Wohnung.




   Die "Jugend von heute". Wahnsinn, was die auf die Reihe kriegen, wie organisiert und fleißig die    
   sind. Es ist gerade mal 14 Tage her, dass sie die Wohnung besichtigt haben.




    Inzwischen ist dort, wo es nötig war, tapeziert, gestrichen,  Möbel wurden ausgesucht, "nach Hause" transportiert und aufgebaut...




    Nun heißt es bald, Abschied zu nehmen. Es wird ruhiger hier, es wird weniger Wäsche geben.
    Er wird uns fehlen. Seinem Bruder und mir.




    Zum Glück ist er nicht weit weg. Das ist was neues in unserer Familie. Ich habe nie Verwandte in
    der Nähe gehabt. Es wäre schön, wenn die Familie diesmal zusammenbleiben könnte, in der Nähe, auf einen Kaffee erreichbar..




    Natürlich freue ich mich für meinen Sohn, dass er selbständig wird und auch darüber, wie er das Ganze anpackt.




    Er schaut nach vorn, freut sich auf das Leben, das vor ihm liegt.




    Ich schaue auch mit ihm mit Freude nach vorn, aber auch etwas wehmütig zurück.
 



    Aber so ist es richtig. Flügge werden und ein eigenes Nest bauen.




    Genau wie diese jungen Graugänse, die ich nun fast ein Jahr beobachtet habe.




    Beim nächsten Besuch hier wird wohl kein Laub mehr auf den Bäumen sein. Die Gänse werden    
    bestimmt immer noch da sein ...




    Auch zu Hause im Garten vergehen die letzten sanften Farben.




    Die Morgen- und Abendhimmel sind wahre Farbenschauspiele.




    ... und die Elefanten schlüpfen in ihr Winterkleid.




Ich wünsche euch eine wunderbare Woche.








Kommentare :

  1. Irgendwie macht mich dein Post wehmütig...
    Lg
    Astrid

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  2. Wie schön mit dir durch deine zwei "freien" Wochen zu gehen und zu lesen, wie du die Zeit verbracht hast, was sich bei dir, bei euch verändert mit all den Emotionen, die das auslöst. Und dazu die Bilder der vergehenden Vegetationsperiode. Besonders beeindruckend die schlammigen Blätter, was die so alles bergen. Und die Gänschen im Sonnenlicht, auf Aufbruch gewissermaßen ins Erwachsenenleben. Ja, eines Tages ziehen sie aus, und das ist gut so. Auf einen Kaffee entfernt klingt gut, bei mir ist es weiter und in entgegengesetzte Richtungen. Etwas, mit dem man sich abfinden muss, und Wiedersehen sorgsam planen, bevor die Sehnsucht allzugroß wird... Liebe Grüße und einen schönen Spätherbst dir und deinen Söhnen - Ghislana

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  3. Ich kann dir sehr gut nachfühlen der Verstand sagt ja und das Herz wird wehmütig. Ging mir auch so bei unseren Töchter und heute freue ich mich an ihrem neuen Glück. Deine Worte und Bilder sind so friedlich und schöne Stimmungen ich bin mir sicher, dass es gut wird bei euch.
    L G Pia

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  4. Wunderschöne Bilder. Ich fühle grad mit Dir. Mein älterer ist zwar noch daheim. Verbringt das ganze Jahr aber im Militär. Ein Abschied auf Raten, denn bald danach wird auch er das Nest verlassen und es ist dann immer öfter und immer länger so ruhig wie jetzt.
    Hoffen wir, dass die "Kleineren" noch etwas daheim hängen bleiben :-)
    Schön, dass er in der Nähe bleibt Dein Grosser, da liegt sicher ab und zu ein Kaffee drin. Etwas worauf Du Dich freuen kannst.
    Grüess Pascale

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  5. einen spaziergang um den see * die rote früchte sind von der stechpalme, dieses jahr sind hier sehr wenige da es bei der blütenzeit stark gefroren hat * der elephant zieht bestimmt viele kinder an (im sommer) * das schöne wenn kinder erwachsen sind und das haus verlassen ist das nachher die enkelkinder an der tür klopfen ;)
    liebe grüsse

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