Samstag, 26. April 2014

Frühlingspost # 6

Wiedersehensfreude pur.
Heute kam Post von Claude, die ich schon bei der Sommerpost kennengelernt habe.
Monet und Lavendel.... könnt ihr euch noch erinnern?


Klasse gemacht, der Druck...   als Unterlage wählte Claude eine Seite aus einem etwas älteren, schon langsam vergilbenden Pflanzenbestimmungsbuch (hier: Gingko biloba). Eine junge Frau aus den Sechzigern präsentiert stolz Claude's Blumendruck:

"Wenn ich einen Augenblick Ihre Aufmerksamkeit haben darf: Hier blüht der Frühling! Schauen Sie, Frühlingsblumen in Krapp-Rot und Orange, in zwei verschiedenen Farben und Größen erhältlich, ab Herbst auch als Blumenzwiebeln...."

Herrlich stimmig das Ganze und auch amüsant - ich finde es toll.

Danke, liebe Claude!!

Und hier einmal die Zusammenstellung aller bisher angekommenen Frühlingsdrucke:


Passt farblich toll zusammen und auch so....

Ich freu mich schon auf die noch ausstehenden Drucke!




Mittwoch, 23. April 2014

Frühlingspost # 5

Ostern ist zwar nun vorbei, aber die Häschen hoppeln ja das ganze Jahr durch Wald und Flur.



Da sind sie...
Dieser wunderbare Druck erreicht mich heute von Barbara.
Leider kann Barbara gerade gar nicht zum Briefkasten hüpfen, da sie sich den Fuß beim Toben mit dem Hund verletzt hat.... deshalb ein besonderer Dank, dass die Karte hier trotzdem eingetroffen ist.
Eierberge und Hasen finde ich sehr gelungen...


               Sie dürfen auch gleich noch der Osterdeko Gesellschaft leisten..... angekommen!


                      Liebe Barbara, herzlichen Dank für die schöne Hasenkarte und gute Besserung!



Sonntag, 20. April 2014

12tel Blick im April 2014





                                                Frohe Ostern, meine Lieben!


Oh ja, der Elefant macht weiter Fortschritte und die grünen Metallleisten wachsen immer weiter zu.


Der Werse-Blick diesmal aus Versehen im Quer-Format... das viele Grün lockte wohl...



Beim letzten Mal hatte ich erzählt, dass ich auf dem Weg zum Elefanten diese eigenartigen Mischwesen zwischen Pferd und Fisch gesehen habe.
Inzwischen weiß ich, es handelt sich um Hippocampen!
Das sind Fabelwesen, die in der griechischen Mythologie auch als Zug- oder Reittiere der verschiedenen Meeresgötter dargestellt werden...
Hippocampen verzieren ebenfalls venezianischen Gondeln oder tauchen als Wappentiere auf.

Seepferdchen haben von ihnen ihren lateinischen Gattungsnamen "Hippocampus".
Wieso bin ich da nicht gleich drauf gekommen?

Man lernt eben nie aus.

Samstag, 12. April 2014

short stories # 4 Umgebung

Short stories - eine Aktion von Andrea und Bine.  Jeden Monat gibt es ein neues Thema, Ziel ist es, das Schreiben wieder etwas mehr in den Vordergrund zu stellen.

Das Thema des Monats heißt "Umgebung".

Umgebung - mich umgeben Menschen, Natur, Orte, Geräusche, Düfte... Freunde, Bekannte, Lieblingsplätze und welche, um die ich am liebsten einen Bogen mache.
An die Umgebung kann man sich ganz schön gewöhnen, wenn sich was ändert, spürt man's sofort.
Mal tut es gut, mal nicht.
Die erste Hälfte meines bisherigen Lebens habe ich in einer Gegend mit kleinen Örtchen, Bergen, Tälern und Schlössern gelebt, dann habe ich geheiratet und zog 500 km weiter ...



Foto: Claudia Hinz   

.... und hatte erstmal Heimweh. Nach meiner gewohnten Umgebung und der Weite, die ich bei jedem Blick aus dem Fenster genießen konnte, nach den Wintern mit Schnee und mit Schlittschuhlaufen, nach vertrauten Menschen.

Mit einer neuen Arbeit und zwei kleinen Söhnen baute sich schnell ein neuer Bekanntenkreis auf. Eine neue Umgebung, die mit neuen Aspekten punktete, frischer Wind.

Auch hier gibt es wieder kleine Örtchen, Berge gibt es nicht, dafür eher bäuerliches, flaches Land, malerische Höfe mit saftigen Weiden ... und die Kirche steht mitten im Dorf.
Es gibt Wildpferde, viele Reitpferde, Schafe, Kühe und andere Tiere. Schöne Städte sind auch in der Nähe.

Für meine Schlösser, mit denen ich aufgewachsen bin, habe ich ganz zauberhaften Ersatz gefunden:
Wasserschlösser. Das sind meine Lieblingsorte hier, da fühle ich mich ein Stück "zu Hause".


Was auch angenehm ist: die Entfernung zu meiner geliebten Nordsee hat sich verringert...

Im letzten Jahr hat sich meine Umgebung sehr verändert. Ich musste mich von dem Menschen trennen, der einmal der Grund für meinen Umzug hierher war.
Es ist seltsam, aber auf einmal tauchte bei mir selbst die Frage auf, ob das denn jetzt noch meine "Umgebung" ist, ob das noch ein Ort ist, an dem ich bleiben und mich heimisch fühlen kann. 
Als ich damals meine Heimat für ihn verlassen habe, war das hier sein "Ort" mit seiner Verwandtschaft und seinen Freunden. Ich kam allein hierher.

Auch wenn ich nicht mehr mit ihm zusammenlebe, bleibt mir der ganze, große, eigene Teil meiner Umgebung, meine Lieblingsplätze, meine Freunde usw. erhalten.
Und da sich ja sowieso alles immer wieder verändert und weiterentwickelt, gestalte ich meine eigene Umgebung neu, so, wie sie mir gefällt und wie sie zu mir passt.
Ich habe seit ein paar Monaten eine neue Arbeit, neue Kollegen (die besten, die ich mir wünschen kann), ich fahre morgens in eine andere Richtung, übers Land und kann beobachten, wie die Lämmchen wachsen und die Fohlen übermütig auf der Weide springen.

Ja, ich kann hier bleiben, es ist inzwischen meine eigene Umgebung. Ich bin frei, sie selbst zu gestalten.


Die Sammlung aller Beiträge zum Thema "Umgebung" könnt ihr wie immer bei Bine und Andrea nachlesen. Klick oben.



Freitag, 11. April 2014

Frühlingspost # 4


Haaa-tschii!!


Der frühe und starke Herr Frühling bringt naturgemäß jede Menge Pollen mit... und da haben wir den Salat. Der eine verträgt sie eben besser als der andere.
Frau Zuckerrübchen entwickelte daher die Idee mit der Nase, siehe hier.  

Ich finde, das ist doch mal ein origineller Frühlingsdruck! Wenn ich auch nicht mit Frau Zuckerrübchen tauschen würde... ich sag nur hatschi und wünsche ihr einen kräftigen Regenschauer, der die Pollen wegwäscht.

Danke für die liebe Post!




Freitag, 4. April 2014

Frühlingspost # 3

                          Dieser Tage flatterten mir diese hübschen Schmetterlinge ins Haus:



Absender sind Gerdi und Eric. Ich finde die Idee mit der Pusteblume zauberhaft und bin erstaunt, wie man solch filigrane Flatterwesen so symmetrisch aus einem Radiergummi schnitzen kann.
                                               Respekt und Freude! Und Dankeschön!

Hier könnt ihr über die Entstehung nachlesen und bei Michaela Müller findet ihr eine Sammlung all
der wunderschönen Frühlingspostkarten!


Fisch am Freitag

Freitags arbeite ich nicht und ich habe Muße für Fische.
Zwei Fische, die mich schon lange begleiten sind diese hier:


                                    Japanische Wind-Kois

In der japanischen Kultur hat der Koi-Karpfen einen festen Platz. Seine Schönheit wurde auf zahlreichen Kunstwerken verschiedenster Epochen verewigt.

Der Koi symbolisiert Entschlossenheit und Ausdauer in problematischen Situationen, Eigenschaften, die man denen wünscht, für die man diese Wind-Fahnen hisst: seinen Kindern.

Die "gegen den Wind anschwimmenden" Kois erinnern an eine alte Legende, nach der sich ein gegen den Strom schwimmender Koi-Karpfen am Ziel seiner Reise in einen prächtigen Drachen verwandelt, in das wohl edelste Wesen der asiatischen Mythologie.

In Japan werden Koinobori (Wind Kois) traditionell am 5.Mai gehisst.  Das ist der Kindertag.
Ein Wind Koi symbolisiert dabei jeweils ein Familienmitglied:

- der schwarze Koi den Vater (der magoi), der rote die Mutter (higoi) und der blaue jedes männliche Kind der Familie,  rosa steht heute zusätzlich für die Mädchen der Familie .

Bis zum Ende der 1940er Jahre symbolisierte man nur die Jungen einer Familie durch einen Koi. Der 5.Mai galt als das "Knabenfest". Der 3.Mai hingegen wurde als "Puppenfest" begangen.


Mittlerweile ist der 5.Mai einfach der "Kindertag".


                                            Vielleicht gehört ja auch dies dazu:


                                        Reisbällchen mit geschnitzten Würstchen-Fisch-Fahnen.

Meine Windkois hisse ich für meine Kinder, mal drinnen, mal draussen... ich möchte nicht, dass die Sonne sie rasch erblassen lässt. Es sind zwei verschiedene, so verschieden wie meine Kinder.

Und jetzt zu Andiva. Ich wünsche euch allen einen schönen Fisch-Freitag!


Dienstag, 1. April 2014

12tel Blick März 2014

Ich habe die warme Wochenendsonne noch ihr Werk tun lassen - die Natur hatte einen Wachstumsschub, dass man denken könnte, es wäre schon Mai.  "Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün..."
Sonne hatten wir die letzten Tage aber kaum, es war eher  Sahara-Sonnen-dunstig.
Meine Fotos sind daher diesmal nicht himmelsblau- sondern eher maigrün-lastig:


Die Fahrt zum Elefanten kostet mich manchmal etwas Überwindung, aber ich werde jedes Mal mit neuen Eindrücken belohnt. 


                 Der Elefant erblüht immer mehr.


                                           Dieser wohnt immer mehr im Grünen.


Das Gradierwerk zeigte sich diesmal von einer ganz anderen Seite. Schon von der Stelle auf dem oberen Foto konnte man die salzhaltige Luft deutlich riechen. Salzablagerungen - wie Eis im
Frühling - auf den Holzbalken und den Weißdorn-Ästchen. Das werde ich mal weiter beobachten.


Auf der anderen Straßenseite, an den Seiten der Brücken, nahm ich diesmal auch zum ersten Mal bewusst diese hübschen Figuren wahr.  Mich faszinierte der hübsche Kranz des Pferdes...
Des Pferdes?  Mit Fischschwanz?  Ich Meerfrauenfaszinierte finde einfach so diese Wasserwesen!
Was mag das sein?


Diesen würde ich schon eher den fischigen Wesen zuordnen.


Aber dieses ... wieder mit Fisch- oder Drachenschwanz... Dem muss ich doch mal nachgehen...



Gewonnen hat bis jetzt der Elefant, er hat die größte Entwicklung seit Januar zu verzeichnen. Töröö!